Sieg trotz doppelter Unterzahl

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SGH Waldbrunn-Eberbach – TV Brühl 25:22

Eberbach.  (sb) Die weibliche Handball A-Jugend der SGH Waldbrunn-Eberbach besiegte den TV Brühl mit 25:22. Besonders beeindruckend war der Sieg, da man in der heimischen Halle mit dünnem Kader antrat.

Die Stimmung bei Mannschaft und Trainergespann war sehr verhalten, musste man doch mit einer Vielzahl kurzfristiger Absagen klar kommen. Noch vor dem Anpfiff stand fest, dass die Mannschaft lediglich mit fünf Spielerinnen antreten konnte.

Die Trainer Luise Butthof und Andreas Wageringel appellierten an die Moral des Rumpfteams und forderten die Spielerinnen auf, trotz der Umstände selbstbewusst ins Spiel zu gehen. Allen Durchhalteparolen zum Trotz rechneten sich weder Spielerinnen, noch Betreuer eine reelle Chance auf einen Punktgewinn aus. Nicht zuletzt, weil mit dem TV Brühl eine bislang unbekannte Mannschaft wartete.

Das Spiel begann überraschenderweise sehr ausgeglichen, wobei die Mädels der SGH die Führung mehrfach sogar auf drei Tore ausgebauten (7:4 /10. Min.). Dennoch durfte man den TV Brühl abschreiben, schaffte es der Gast immer wieder, den Rückstand zu verkürzen und sogar auszugleichen (9:9/17. Min.). Wegen fehlender Auswechselspielerinnen mussten die fünf Handballerinnen der SHH an ihre Grenze gehen, denn das Spiel in doppelter Unterzahl war sehr kräftezehrend. So kam es, dass der TV Brühl in der 20. Minute mit 11:12 erstmals in Führung ging und diese auf 11:14 (21. Min.) ausbaute. Doch die Spielerinnen der SGH gaben nicht auf und verkürzten zur Halbzeit auf 14:15.

Dieser Rückstand wurde nach der kurzen Verschnaufpause in der Halbzeit durch eine überzeugende Leistung schnell aufgeholt, sodass der kleine Durchhänger schnell wettgemacht wurde. Maßgeblich dafür die gute Defensivarbeit und eine starke Lena Schwöbel im Tor. Bis Spielende gaben die Spielerinnen der SGH die Führung nicht mehr aus der Hand und knüpften an ihre guten Leistungen aus der ersten Halbzeit an.

Am Ende feierte die A-Jugend der SGH Waldbrunn-Eberbach einen unerwarteten Sieg (25:22).

Das stark dezimierte Team wurde von Trainern und Zuschauern für die Leistung in doppelter Unterzahl gefeiert. Trainer Andreas Wageringel bescheinigte „seinen“ Mädels mit folgenden Worten seine Hochachtung: „Lieber fünf Löwinnen, als 20 Schafe.“

An die guten Leistungen gilt es am Samstag, den 07. November, gegen die HSG Weinheim/Oberflockenbach in heimischer Halle, dann hoffentlich wieder mit einem größeren Kader, anzuknüpfen.

Es spielten:  Lena Schwöbel (Tor), Melissa Skarsig (11), Sofie Balzer (12), Ilayda Alagöz und Alisa Johe (2)

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