„Das Ganze macht unglaublich Spaß“

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Bastian Hauk in seiner Trainingsscheune in Scheringen. (Foto: Liane Merkle)

Mudauer Bastian Hauk bei der RTL-Show „Ninja Warrior Germany Allstars“

Mudau.  (lm) Überaus spannend war die erste Vorrunde der RTL-Show „Ninja Warrior Germany Allstars“ für alle 32 Teilnehmer, die zu Recht stolz darauf sein konnten, zu den 160 besten Athleten und Athletinnen aus der regulären „Ninja Warrior Germany“ zu zählen.

Einer davon war der Mudauer Bastian Hauk, der sich diesem überaus anspruchsvollen Sport seit zwei Jahren intensiv widmet. Für ihn war am Ostersonntag einfach das Größte, überhaupt zu diesem besonderen Wettkampf eingeladen worden zu sein und sich mit Sportlern seines inzwischen sehr hohen Levels messen zu können.

Bester Laune verabschiedete er sich – fast am Ende von Runde 2 – strahlend von seinem Duellpartner Kim Marschner mit den Worten „es hat Spaß gemacht!“. Keine Spur von Frust, Neid oder Missgunst war da zu spüren. Vorausgegangen war diesem Abschied eine überaus gelungene erste Runde und eine noch schwerere zweite Runde. Diese beendete der Odenwälder nach fast drei Vierteln des Parcours im kalten Nass.

In der ersten Runde trat der 35-jährige Bastian Hauk gegen den nicht zu unterschätzenden Georgi Damyanow an. Zunächst mit einem Sprint über die Startblöcke, mittels Seil im Nebel und dem anschließenden Hebel Richtung Cargo-Netz.

Weiter ging es an den Flugbrettern, dann über schwebende Tritte und wieder in die Höhe an Schwing-Flügeln hoch übers kalte Wasser, in das Georgi abstürzte. Bastian Hauk legte Wert auf die Ninja-Ehre, bewältige die unglaubliche Wand und betätigte als strahlender Sieger mit leidenschaftlichem Schwung den Buzzer.

Optimistisch konnte er so in den zweiten Durchgang gegen Kim Marschner starten. Es begannmit den Sprung-Tritten, bevor als neue Schikane die sogenannte Ring-Jagd anstand, die Bastian mit Bravour absolvierte.

Ebenso bestand er das das sehr anspruchsvolle Windspiel, das fast nahtlos in den „Klacker“ überging, bei dem sich der Athlet mit einer Hand festhalten und mit der anderen einen Hebel umlegen musste, um weiter zu können. Und dieser „Klacker“ ließ sich einfach nicht umlegen und kostete so viel Kraft, dass Bastian Hauk ins kalte Nass stürzte und damit ausschied.

Doch das mindert seine Leistung, die Freude am Ninja-Sport und seinen Ehrgeiz kein bisschen. Im Gegenteil „das Ganze macht einfach unglaublich viel Spaß“ und aus diesem Grund trainiert der Mudauer Sporttherapeut zusammen mit Trainingspartner Manfred Wagner in der selbst ausgebauten Ninja-Warrior-Trainingsscheune in Scheringen (Neckar-Odenwald-Kreis) fleißig weiter, und bewirbt sich bereits um die Teilnahme an der sechsten RTL-Staffel von Ninja Warrior Germany.

Dafür drückt ihm sicher nicht nur sein Heimatort, sondern der gesamte Odenwald die Daumen.

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