„Impfhelden – Jede Dosis wird gerettet“

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(Symbolbild – Pixabay)

Neckar-Odenwald-Kreis schließt sich der Aktion an – Restimpfdosen werden umgehend vermittelt

Mosbach. (pm) Der Rhein-Neckar-Kreis hatte im Juni ein Internetportal an den Start gebracht, das es erlaubt, unkompliziert und kurzfristig Impfwillige zu mobilisieren. „RNK-Impfhelden – Jede Dosis wird gerettet“ heißt die Aktion, durch die am Ende eines Impftages verfügbare Restimpfdosen schnell und einfach verteilt werden können.

Aufgrund einer rasch organisierten Kooperation zwischen dem Rhein-Neckar- und dem Neckar-Odenwald-Kreis ist es jetzt auch möglich, sich über das Portal für das Kreisimpfzentrum (KIZ) in Mosbach zu registrieren. Das bedeutet, wenn am Ende einer Schicht beziehungsweise Impftages Impfstoff übrig gebliebenen ist, werden im Portal hinterlegte Personen nach dem Zufallsprinzip alarmiert. Eine vorab ausgewählte Einschränkung auf bestimmte Impfstoffe ist möglich. Ebenso kann die Registrierung auch für mehrere der vier Impfzentren Weinheim, Sinsheim, Heidelberg und Mosbach erfolgen.

Die Registrierung erfolgt auf dem Impfhelden-Portal mit der eigenen Handynummer und einer Mail-Adresse. Nach der Übermittlung der persönlichen Daten kann man das Impfzentrum in Mosbach auswählen sowie den Impfstoff, für den man registriert werden möchte. Dieser Vorgang wird von der Seite per Mail bestätigt. Sobald diese Mail bestätigt wurde, ist die Person als „Impfheld“ gelistet. Bei zur Verfügung stehenden Restimpfdosen werden mit Hilfe des „Impfhelden“-Portals Personen durch die Verantwortlichen des Kreisimpfzentrums Mosbach telefonisch informiert.

Für eine Registrierung als „Impfheld“ oder „Impfheldin“ müssen die Personen mindestens 16 Jahre alt sein, dürfen noch keine Erstimpfung erhalten haben, müssen auf dem Handy erreichbar sein sowie innerhalb von 60 Minuten im Impfzentrum in Mosbach erscheinen können. Zu dem Termin müssen die „Impfhelden“ ihren Personalausweis und Impfpass sowie bei Minderjährigen die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten mitbringen.

„Das ist ein weiteres Beispiel für die unbürokratische und sehr enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Kreisen“, betont Landrat Dr. Achim Brötel, der dem Rhein-Neckar-Kreis mit Landrat Stefan Dallinger an der Spitze herzlich dankt. „Es geht jetzt wirklich darum, dass sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger impfen lassen und somit der lange ersehnte und jetzt vorhandene Impfstoff gut genutzt wird“, so Brötel weiter. Auch der Leiter des KIZ Volker Link lobt die große Offenheit und Hilfsbereitschaft des Rhein-Neckar-Kreises, das Portal unkompliziert zu erweitern. So setze sich die gute Kooperation zwischen den Impfzentren fort.

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