JU Main-Tauber fordert Laschet-Rücktritt

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Simon Döffinger, Vorsitzender der JU Main-Tauber. (Foto: pm)

Bundestagswahl 2021 mit desaströsem Ergebnis – Gesamter Bundesvorstand und Präsidium der CDU verhindern Erneuerung

Main-Tauber-Kreis. (pm) Zum Ergebnis der Bundestagswahl 2021 forderte die JU Main-Tauber den Rücktritt des gesamten CDU-Bundesvorstands um den Vorsitzenden Armin Laschet. Hierzu erklären der JU-Kreisvorsitzende Sören Döffinger und das neue Vorstandsteam im Main-Tauber-Kreis:

„Die Führungsspitze der Christlich Demokratischen Union Deutschlands hat sich wiederholt vehement gegen den Kurs der Jungen Union gestellt und eine personelle Erneuerung der Union abermals verhindert. Die Bundestagswahl 2021 ist hierbei nicht die erste Wahl mit desaströsem Ergebnis, vielmehr zeigt sich hier eine sich fortsetzende Abwärtsbewegung die ein immer währendem „weiter so“ und falsch verstandener Geschlossenheit der Führungselite zugrunde liegt.

Wie auch auf Bundesebene sehen wir insbesondere die CDU Landesvorstände in der Verantwortung, auf Länderebene nicht zuletzt nach miserablen Ergebnissen bei wichtigen Landtagswahlen, Konsequenzen zu ziehen.

Sollten die Führungsgremien der CDU nicht grundlegend neu aufgestellt werden, so sehen wir keine Chance diesen Trend bis zur nächsten Legislatur umzukehren. Diese personelle, tiefgreifende Neuordnung ist erforderlich, um wieder das eigene Profil zu schärfen, sowie neue und jüngere Köpfe mit frischen Ideen für eine moderne, zukunftsweisende CDU zu gewinnen. Eine grundlegende Reform sehen wir unmöglich mit dem Partei Establishment umzusetzen und Bedarf dringend der Erneuerung.

Zwar wird gerade nach einer solchen Wahl zur Geschlossenheit aufgerufen und Kommissionen gebildet welche eifrig Ursachenforschung betreiben sollen, um einen neuen Kurs zu finden, dabei sind es doch diejenigen Mitglieder solcher Kommissionen und des Vorstandes, welche Wahl auf Wahl erneut fatal scheitern.

Kein Top-Manager im DAX dürfte jemals Jahr für Jahr aufs Neue den Karren an die Wand fahren. Kein Aufsichtsrat der Welt würde dies mehr als einmal verzeihen, das Management wäre schlicht neu zu besetzen und die Strategie zu ändern, andernfalls droht man nur noch Teil der Geschichte zu werden.

Die Junge Union Main-Tauber fordert den gesamten Bundesvorstand und das Präsidium der CDU dazu auf, geschlossen von ihren Ämtern zurückzutreten und das Feld einem neuen Team zu überlassen. Dies gilt gleichermaßen für Landesverbände welche sich gegen die Basis gestellt haben. Die in den vergangenen Jahren durchgeführten Parteitage zeigen, es braucht mehr als eine Debatte um den Vorsitzenden oder Spitzenkandidaten, es braucht einen kompletten Neuanfang.

Hierbei geht es auch darum, die JU als stärkste Jugendorganisation in Europa endlich zu hören und die starren Strukturen überalterter Beziehungswirtschaft der CDU aufzubrechen, welche einer Erneuerung der Partei bereits seit 16 Jahren im Wege steht.“

Selbst im „schwarzen“ Wahlkreis Odenwald-Tauber musste die CDU massive Verluste hinnehmen. Bei den Erststimmen gab es ein Minus von 11 Prozent, bei den Zweitstimmen verlor die Union 9,4 Prozent (NZ berichtete).

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