Polizei warnt vor Amok-Drohungen

Großeinsatz an der Gemeinschaftsschule in Obrigheim

 Obrigheim.  (ots) Eine vermeintliche Bedrohungslage an der Gemeinschaftsschule in der Schulstraße in Obrigheim führte am Donnerstagnachmittag zu einem Großeinsatz der Polizei. Gegen 15 Uhr wurden verdächtige Personen auf dem angrenzenden Sportplatz gemeldet (NZ berichtete). Nach ersten Erkenntnissen sollen diese mit einem Gegenstand hantiert haben, der sich später als Spielzeugwaffe herausstellte. Zudem wurde auf dem Schulgelände eine Patrone gefunden.

Im Rahmen der Ermittlungen und der Fahndung nach den verdächtigen Personen wurden vier Kinder/Jugendliche im Alter von 12 bis 14 Jahren in Gewahrsam genommen. Diese wurden als die verdächtigen Personen identifiziert.

Es befanden sich circa 100 Einsatzkräfte, darunter Spezialkräfte sowie ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Außerdem waren Kräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr, der Gemeindeverwaltung und der Notfallseelsorge vor Ort.

Circa 380 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, die sich während der Bedrohungslage innerhalb des Schulgebäudes befanden, wurden nach und nach durch die Einsatzkräfte evakuiert. Es wurde ein Betreuungspunkt in der Neckarhalle (Am Park 8, 74847 Obrigheim) eingerichtet. Die Schülerinnen und Schüler können dort von ihren Eltern oder Angehörigen abgeholt werden.

Vor dem Hintergrund der aktuell wiederholt auftretenden Fälle, in denen Amokläufe und Gewalttaten als Scherz angekündigt werden (NZ berichtete), weist die Polizei eindringlich darauf hin, dass es sich dabei um Straftaten handelt, die konsequent verfolgt und bei der Staatsanwaltschaft angezeigt werden. Eltern werden gebeten ihre Kinder diesbezüglich zu sensibilisieren und die Konsequenzen aufzuzeigen. Die Ankündigung eines Amoklaufs oder anderer Gewalttaten ist sehr gefährlich und bringt erhebliche Auswirkungen mit sich, so die Polizei in einer Erklärung an die Redaktion.

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