Umweltfreundliche Gestecke und Kränze

 Gestecke und Kränze für Allerheiligen und den Advent können ansprechend mit kompostierbaren und wiederverwendbaren Deko-Materialien gestaltet werden. (Foto: pm)
Buchen. (pm) Der goldene Oktober ist bisher sehr sommerlich ausgefallen. Trotzdem: Es wird Zeit für die Gestaltung von Gestecken und Kränzen. Für Allerheiligen und für die die folgende Advents- und Weihnachtszeit sind Dekorationen aus immergrünen Zweigen, Trockenblumen und bunten Früchten angesagt.

Egal ob gekauft oder selbstgemacht – es sollte nicht nur natürlich aussehen, sondern auch aus natürlichen Materialien der Region bestehen. So wird die Natur und das Klima möglichst wenig belastet.

Denn dann müssen die Dekorationen oder ihre Ausgangsmaterialien nicht per Flugzeug oder Containerschiff um die Welt reisen. Sogar nach diesem trockenen Super-Sommer findet sich überall dekoratives Grün- und „Buntzeug“, in Hülle und Fülle.

Haltbares Grün wie Thuja, Wacholder und Efeu findet sich in vielen Gärten, Hecken und Waldrändern. Für leuchtende Herbstfarben sorgen Fruchtstände wie Hagebutten unterschiedlicher Größe und Form, Beeren von Sand- und Feuerdorn, Weißdorn oder Eberesche sowie Früchte von Lampionblumen, Zierquitten, Zierapfel und Efeu.

Sie können farblich gut ergänzt werden durch Zapfen, Bucheckern, mit Flechten bewachsenen Ästen und Samenständen von Zierlauch, Mohnkapseln aus dem Garten, Silberlingen und trockenen Graswedeln. Hinsichtlich ihrer dekorativen Wirkung können sie ohne weiteres mithalten mit exotischen Dekorationsmaterialien.

Im Gegensatz dazu haben sie aber den Vorteil der kurzen Transportwege und sind auch nicht gefärbt oder mit Metallic-Lack eingesprüht – damit sind sie auch problemlos kompostierbar. Schleifen oder Christbaumkugeln für die Weihnachtszeit können an sehr dünnen unlackierten und unverzinkten Drähten dazugesteckt werden, diese sind vor Entsorgung der Gestecke oder Kränze über die Bioenergietonne zu entfernen.

Für den Zusammenhalt der grünen Kunstwerke sollten Strohkränze und Kissen aus Stroh oder Heu, dünne Drähte oder besser noch Schnüre aus Hanf, Baumwolle, Jute oder Sisal sorgen. Sie ersetzen schlecht recyclingfähige Materialien wie Steckkissen aus Schaum, Folien, (Heiß-)Kleber und Schnüre aus Kunststoff. Diese Materialien machen die Gestecke und Adventskränze auch ungeeignet für die Bioenergie-Tonnen und die Kompostierung!

Nur solche Gestecke und Kränze, die komplett aus unbehandelten Naturmaterialien bestehen, können nach dem Gebrauch vollständig über den häuslichen Kompost oder die Bioenergie-Tonne entsorgt werden.

Bei Floristen und Gärtnereien ist komplett kompostierfähige Grün-Dekoration aus regionalen unbehandelten Materialien erhältlich. Falls das nicht ohne weiteres auf einem Etikett ersichtlich ist, sollte man beim Kauf gezielt danach fragen.

Ein einheitliches Qualitäts-Siegel für kompostierbaren Grabschmuck gibt es bisher aber noch nicht. Falsch über die Bioenergietonne entsorgte Grün-Deko’s mit Anteilen von Kunststoffen oder Metallen würden zu einer schlechteren Qualität der daraus gewonnenen Komposte führen.

Mit nicht kompostierbaren Abfällen fehlbefüllte Bioenergietonnen werden daher vom Ladepersonal mit einem roten Anhänger versehen und ohne Leerung stehengelassen.

Die KWiN ist für Anfragen erreichbar unter Tel. 06281/906-0.

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