B 37 – Bauarbeiten dauern länger

(Symbolbild – Hofherr)

Instandsetzung eines Bahntunnels bei Neckarsteinach

Neckarsteinach. (pm) Die Arbeiten zur Sanierung eines Bahntunnels, der zwischen Neckargemünd und Neckarsteinach die Bundesstraße B 37 über Gleise der Bahnstrecke Heidelberg – Eberbach führt, verzögern sich und werden nach derzeitiger Planung voraussichtlich noch bis Ende Dezember andauern.

Bedingt sind die Verzögerungen vor allem durch Lieferengpässe und Behinderungen im Bauablauf. Hinzu kamen weitere Verzögerungen durch die starken Regenfälle im September. Hierbei wurde das seitlich gelagerte Erdmaterial so stark durchnässt, dass dessen Wiedereinbau erst seit einigen Tagen wieder möglich ist. Hessen Mobil und die beteiligte Baufirma arbeiten intensiv daran, die Verzögerung so gering wie möglich zu halten.

Die Sperrung für den Schwerlastverkehr ab einem zulässigen Gesamtgewicht von 30 Tonnen bleibt bis zur Beendigung der Maßnahme bestehen, ebenso dessen großräumige Umleitung ab Neckargemünd über die B 45 bis Schriesheim, weiter über die B 292 bis Mosbach und die B 37 über Eberbach und Hirschhorn zurück nach Neckarsteinach.

Der Gehweg im Bereich des Tunnels bleibt während der Bauarbeiten weiterhin gesperrt. Die Umleitung für den Fußverkehr erfolgt, wie bisher, über den Weg entlang des Neckarufers.

Details zur Baumaßnahme

Zwischen Neckargemünd und Neckarsteinach überquert die Bundesstraße B 37 mittels des 1988 erbauten Bahntunnels die 2-gleisige Bahnstrecke Heidelberg – Eberbach.

Bei turnusmäßig durchgeführten Brückenprüfungen wurden Schädigungen an der Tunneldecke, unter anderem in Form von Querrissen an den Überbau-Trägern und undichten Fugen festgestellt.

Zum Erhalt der Dauerhaftigkeit wird daher eine Instandsetzung des Bauwerks erforderlich.

Die Arbeiten gliedern sich in insgesamt drei Bauabschnitte, von denen von Oktober 2021 bis Ende 2022 zunächst zwei Bauabschnitte durchgeführt werden. Diese beinhalten im Wesentlichen die Abdichtungsarbeiten am Bauwerk von oben und außen. Hierfür ist kein Eingriff in den Bahnverkehr vorgesehen.

In einem weiteren späteren Bauabschnitt sind die Abdichtungs- und Instandsetzungsarbeiten von der Unter- und Innenseite geplant. Die Details dieser Arbeiten befinden sich derzeit in Abstimmung und werden zu gegebener Zeit von Hessen Mobil bekanntgegeben.

Im Rahmen der nun laufenden Bauarbeiten werden unter anderem schadhafte Fugen im Decken- und Wandbereich, sowie Schadstellen und Risse im Beton instandgesetzt. Die Fahrbahn, Abdichtung sowie die Straßenentwässerung werden neu hergestellt.

Die Baukosten der ersten beiden Bauabschnitte belaufen sich auf rund 2,2 Millionen Euro und werden vom Bund getragen

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