Der Winter und die Müllabfuhr

11.02.10

Neckar-Odenwald-Kreis. Der Traumwinter ist fast schon zum Alptraum geworden – und er will nicht weichen. Nach einigen Tagen mit Tauwetter ist alles beim Alten: Schnee, Glätte und verengte Straßen behindern die Müllabfuhr weiterhin. Durch alte und neue Schneemassen ist die Befahrbarkeit vieler Straßen in den Orten des Neckar-Odenwald-Kreises immer noch nicht gegeben. Die Folge: Die Restmülltonnen können nicht wie gewohnt geleert werden. Die Gelben Säcke bleiben stehen oder die Papiertonnen bleiben befüllt.

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Selbst in den für die Sammelfahrzeuge befahrbaren Straßen dauert die Abfuhr von Mülltonnen, Gelben Säcken und Altpapiertonnen viel länger als üblich. Schneeränder an den Straßenkanten verhindern den üblichen kurzen Weg vom Straßenrand zum Sammelfahrzeug, er ist zur Zeit um ein Vielfaches länger als sonst. Allein dadurch verlängern sich die Sammeltouren pro Tag um bis zu zwei Stunden.

Wer sichergehen möchte, dass Restmülltonne & Co. geleert werden, sollte die Abfälle an eine Stelle bringen, die auf jeden Fall für die Sammelfahrzeuge zu erreichen ist. Das trifft am ehesten auf Abschnitt ohne Gefälle zu, die geräumt und gestreut sind, und eine Fahrgasse von mindestens 3 m Breite aufweisen.

Die Abfallwirtschaftsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises mbH bittet alle Bürgerinnen und Bürger, die von nicht geleerten Mülltonnen betroffen sind, die Mülltonne wieder auf das Grundstück zurückzustellen. Diese Mülltonnen sollen dann bei der nächsten regulären Leerung wieder bereitgestellt werde. Für zusätzlich anfallenden Restmüll kann in diesen Fällen ein beliebiger schwarzer oder blauer Müllsack dazugestellt werden.

Ebenso können die Gelben Säcke oder die Papiertonnen betroffen sein. Auch hier bittet die AWN die Papiertonnen wieder zurückzuziehen und die Gelben Säcke wieder zurückzunehmen. Nachfahrtouren sind momentan aufgrund der täglichen Mehrarbeit von bis zu 2 Stunden noch immer nicht möglich. Die AWN bittet um Verständnis und bedankt sich für die Mithilfe.

Weitere Fragen beantwortet gerne das AWN-Beratungsteam unter der Telefonnummer 06281/906-13.

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