H-O-T in Stuttgart und Brüssel

Das Foto zeigt von links: die Bioenergie-Botschafter Willy Müller und Georg Denzer, Buchens Bürgermeister Roland Burger, H-O-T Geschäftsführer Sebastian Damm, H-O-T Mitarbeiter Christian Eifler, CDU-Fraktionschef Peter Hauk (MdL), H-O-T Regionalbüroleiter Dr. Wolfgang Eißen, H-O-T Projektleiterin Silke Schäfer und H-O-T Regionalbüroleiter Lothar Lauer. (Foto: LRA)

Stuttgart/Hohenlohe-Odenwald-Tauber: Rund ein Jahr nach der Gründung hatte die Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) in der letzten Woche ihren ersten Auftritt in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Die H-O-T präsentierte sich im Rahmen der Sonderschau „Nachwachsende Rohstoffe“ mit einem eigenen Messestand auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart, das alle vier Jahre parallel zum Cannstatter Volksfest stattfindet. Das Landwirtschaftliche Hauptfest ist größte Argra-Messe in Baden-Württemberg und soll helfen, Brücken zwischen Verbrauchern und Landwirten zu bauen.

Die Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber nutzte diese Gelegenheit und stellte in Stuttgart die Chancen vor, die sich durch den Einsatz der Bioenergie ergeben. „Besonders stolz sind wir, dass wir auch die ersten erfolgreichen Projekte aus unserer Region präsentieren konnten“, freut sich H-O-T Geschäftsführer Sebastian Damm. Als Vorzeigeprojekte gelten unter anderem die entstehenden Bioenergiedörfer im Raum Creglingen. Durch die Nutzung der Abwärme von Biogasanlagen soll dort künftig in drei Ortschaften jährlich bis zu einer Million Liter Heizöl ersetzt werden. Im hohenlohischen Bioenergiedorf Siebeneich wird dagegen seit kurzem an einem Konzept gearbeitet, das mit Erneuerbaren Energien Touristen anlocken soll. Und im Regionalen Industriepark Osterburken (RIO) hat die Weiterentwicklung zum ersten „Null-Emissions-Gewerbegebiet“ in Deutschland begonnen.

Das Informationsangebot der H-O-T sei besonders bei Landwirten auf sehr großes Interesse gestoßen, berichtet Damm. „Unser Ziel ist es, die Landwirtschaft für eine nachhaltige und umweltverträgliche energetische Weiterentwicklung unserer Region zu gewinnen“. Der Wissensaustausch sei dabei besonders wichtig, so Damm weiter. Als Ansprechpartner stand unter anderem auch der Alt-Landrat des Main-Tauber-Kreises Georg Denzer in seiner neuen Funktion als Bioenergie-Botschafter Rede und Antwort.

Der Messestand der Bioenergie-Region H-O-T entwickelte sich während des Landwirtschaftlichen Hauptfestes zu einem regelrechten Anlaufpunkt für Besucher aus der Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber. Unter anderem informierte sich Buchen Bürgermeister Roland Burger und der baden-württembergische CDU Fraktionschef Peter Hauk (MdL) über aktuelle Entwicklungen.

In dieser Woche hat die Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald Tauber gleich den nächsten Auftritt. Auf Einladung der Europäischen Kommission und des Ausschusses der Regionen präsentiert die H-O-T ihre regionalen Pläne zur CO2-Einsparung bei den „Open Days“ in Brüssel. Bei der Veranstaltung stellen sich bis zu 50 Regionen aus ganz Europa vor. „Für uns ist das eine ideale Plattform, um unseren Ansatz einer klimaschutzbasierenden Wirtschaftsförderung auch in Europa bekannt zu machen“, unterstreicht der Landrat des Hohenlohekreises und stellvertretender H-O-T Aufsichtsratsvorsitzender Helmut M. Jahn, der als Repräsentant der Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber mit nach Brüssel fährt.

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de


Artikel empfehlen: