Ironman Hawaii live im TV

Timo Bracht will kämpfen

(Foto: Commerzbank)

Auf Hawaii sind Temperaturen über 40 Grad Celsius keine Seltenheit. Dort, wo der Lava-Boden noch jung ist, kaum bewachsen und tiefschwarz, wurden schon bis zu 60 Grad in Bodennähe gemessen. Hier findet der wohl härteste Wettkampf der Welt statt, was nicht nur an den extremen Bedingungen aus Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit und manchmal stark böigem Winden liegt. 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und einen Marathon absolvieren die rund 1.800 Athleten nacheinander beim Ironman Hawaii.

Geschwommen wird im Pazifischen Ozean, wo die Begegnung mit Haien keine Seltenheit ist. Die Radstrecke zieht sich kilometerweit geradeaus und die Abwechslung beschränkt sich auf die mehr oder weniger vorhandenen, kargen Büsche und Grashalme. Danach folgt noch ein Marathon, durch den sich die geschundenen Körper ausgerechnet in der unbarmherzige Mittagshitze quälen müssen.

Seit 32 Jahren wird auf Big Island der fitteste Athlet beim legendären Ironman gekrönt. Für die diesjährige Weltmeisterschaft am 9. Oktober haben sich sechs der sieben Commerzbank Athleten qualifiziert. Mittlerweile sind mit Normann Stadler, Timo Bracht, Marino Vanhoenacker, Maik Twelsiek, Jan Raphael und Mathias Hecht alle Teammitglieder in Kailua Kona eingetroffen und blicken optimistisch auf ihren Saisonhöhepunkt.

Normann Stadler, zweifacher Hawaii Champion: „Hawaii ist eine Art Wohnzimmer für mich und es macht jedes Jahr wieder Spaß, hier zu sein. Sicher ist, dass wir ein spannendes Rennen liefern werden mit unzähligen Kandidaten auf die vordersten Plätze – auch aus deutscher Sicht. Es lohnt sich also, die Live-Übertragung im Hessischen Rundfunk zu verfolgen.“ Timo Bracht, Doppel-Europameister und Sechster im vergangenen Jahr auf Hawaii: „Nachdem das Rennen letztes Jahr für nicht so gut anfing, habe ich um jeden einzelnen Platz gekämpft. Und das hat sich ausgezahlt. An diese Marschroute werde ich anknüpfen.“ Marino Vanhoenacker, achtfacher Ironman-Sieger aus Belgien: „Ich habe schon super Rennen hier erlebt und Top 5 gefinisht, aber auch Rückschläge eingesteckt. Dass ich es kann, steht außer Frage. Aber man braucht auch den perfekten Tag.“

Teammanager Jan Wendt: „Was die Profi- und Hobbyathleten hier leisten, ist unfassbar. Schon deshalb ist dieses Rennen für mich immer ein ganz besonderer Tag im Jahr. Weil es seine ganz eigenen Gesetze hat, ist eine Prognose fast unmöglich. Unseren Jungs wünsche ich von Herzen, dass sich ihre monatelange, akribische Vorbereitung auf Hawaii auszahlt. Die Voraussetzungen sind geschaffen.”

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