Cohimbre – Bewegung, Genuss, Glück!

(Fotos: Liane Merkle)

Großeicholzheim. (lm) Es war gerade mal kurz nach 20 Uhr und die Großeicholzheimer Tenne war schon nahezu ausverkauft. Der Förderverein „Bürgerprojekt Wasserschloss“ hatte zusammen mit seinem Vorsitzenden Reinhold Rapp eingeladen zu Rhythmus – Leidenschaft – Lebensfreude mit der original kubanischen Band „Cohimbre“ – und einen Volltreffer gelandet.

Die Deko stimmte ebenso wie das einladende Raucherzelt für die Freunde der „Havannas“ oder die Cockails, für die man lange geübt hatte. Unter Anleitung der ABK-Profis (Asbach-Baccardi-Klub) wurden im Vorfeld echte Trainingsstunden für die Produktion von Cuba Libre, Caipirinha, Mojito und Co, aber auch alkoholfreien Cocktails, abgehalten. Und das war bei dem Andrang auch gut so. Erst zur Einstimmung und dann, weil die Musiker von „Cohimbre“ es doch schafften, die meisten mit ihrer Música Cubana außer Atem zu bringen. Juan Carlos Núñez Hinojosa (Perkussion und Gesang), Leonel Oliva Salas (Gitarre und Gesang), Luis Oliva Salas (Sänger), Alexander Ramos Castillo (Tres und Gesang), Ernesto Rosell Martínez. Ernesto (Bass) sind durchweg ausgebildete Berufsmusiker und stammen aus dem Osten Kubas.

Seit 1998 findet man diese Band in den lauschigen Bars und Musiklokalen Trinidads, wie z. B. in der Bar „Canchánchara“. Seit 2005 absolvieren sie nahezu jährlich eine mehrmonatige Deutschlandtour und werden von den sonst eher „steifen“ Deutschen mit Begeisterung aufgenommen. Música Cubana spiegelt aber auch perfekt die Lebensfreude und das Temperament der Kubaner wider. Da gab es den Son Cubano als den lyrischen Son, den schnellen Guaracha, den romantischen Bolero, die Son Montuno, den swingenden Mambo, den flotten Cha Cha Cha, die ländliche Guajira, den perkussiven Afro. Das scheint weit mehr zu sein als die traditionelle Musik Cubas und „Cohimbre“ lebte dieses Sinnbild mit Leidenschaft und Herz auf der Tennenbühne.

Die begnadeten Musiker entführten ihr Publikum mit einer einzigartigen Kombination aus traditionellen kubanischen Klängen und temperamentvollen neuen Rhythmen in die lebendige Welt der „música cubana“. Dabei kamen Vitalität und Aktualität der Band in zahlreichen Eigenkompositionen zum Ausdruck, doch auch die Fans von kubanischen Klassikern wie Yolanda, Guantanamera, Hasta Siempre und des Buena Vista Social Club kamen auf ihre Kosten. Das abwechslungsreiche Repertoire der Band umfasste alle Latino-Rhythmen, ob Son, Salsa, Bolero, Cha-Cha-Cha, Mambo, Merengue oder Rumba. Und so schaffte es „Cohimbre“ auch in Großeicholzheim, wo sie die Tenne füllten und in Hochstimmung bis zum Schluss des Konzertes hielten. Vollkommen entsprechend zu ihrem Namen. Denn COHIMBRE bedeutet Bewegung, Genuss, Glück!

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2 Kommentare

  1. Liebe Großeicholzheimer,

    Ganz große KLasse.
    Hoffe das gibt’s mal wieder

    Gruß aus dem Neckartal

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