Tag des Seelsorgeinheit Edith Stein

Neckargerach. (sl) Festliches Glockengeläute eröffnet den vierten Seelsorgetag der Seelsorgeeinheit Neckartal-Hoher Odenwald – Edith Stein, der in St. Afra in Neckargerach stattfand. Dazu waren alle Katholiken aus den Pfarrgemeinden Eberbach, Waldbrunn und Neckargerach mit den jeweiligen Filialen in die neuen Räumlichkeiten der Kirchengemeinde St. Afra eingeladen.

Unter den Klängen der Pfarrkapelle Eberbach zogen die Ministranten der Seelsorgeeinheit mit Pfarrer Mathias Stößer und Kooperator Pavo Ivkic in den gut besuchten Kirchenraum ein.

Eine beeindruckende Schar von Ministranten, die den Gottesdienst vorbereitet hatten, gruppierten sich um den Altar und feierten mit den beiden Priestern, sowie den Gläubigen. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Kirchenchor St. Afra. Eigene Erfahrungen sowie Elemente aus Gottesdiensten während ihrer Romwallfahrt (wir berichteten) im August 2010 wurden von den Ministranten überzeugend eingebracht. Verstärkt wurden die Eindrücke auf einer Projektionswand vor und während des Gottesdienstes mit Bildern des Papstbesuchs.

Sinn und Zweck des Seelsorgetags soll die Begegnung der Christen der räumlich großen Seelsorgeeinheit ermöglichen. Diese erstreckt sich von Friedrichsdorf über Eberbach, Neckargerach bis Binau Siedlung und hinauf auf den Winterhauch mit Waldbrunn und den Ortsteilen.

Den zweiten Teil des Begegnungstags eröffnet die Pfarrkapelle Eberbach, unter der Leitung von Gustav Rumstadt, mit einem Platzkonzert.

In den Räumlichkeiten der Pfarrei stellten sich erstmalig während eines Seelsorgetags kirchliche Gruppierungen vor und gaben Auskunft über Ziele und Zweck ihrer verbandlichen Tätigkeit. Viele Besucher waren von der Bandbreite überrascht. Mit Blick über den eigenen Kirchturm hinaus informierten „Eine Welt“-, Mission-, Peru-Kreis, aber auch berufliche Verbände wie Kolping, Kath. Arbeitnehmer Bewegung (KAB) und der St. Nicolaus Schifferverein zeigten Schwerpunkte ihrer Tätigkeiten in der Arbeitswelt auf.

Für die kirchliche Kinder und Jugendarbeit stellten sich die Kindergärten, Kindergottesdienstkreise vor. Die Katholische junge Gemeinde (KjG) hatte dafür eigens ein „Tipi“ auf dem Kirchplatz errichtet. Die Minis, die sich schon im Gottesdienst darstellten, hatten in der Unterkirche- Krypta ihre Ausstellung zur Ministrantenarbeit aufgebaut. Eine Collage an einer Pinnwand, gestaltet mit Pfarrer- und Messdienergewänder, verlockte doch einige Besucher sich ablichten zu lassen. Die Möglichkeiten der religiösen Weiterbildung, sowie über mehr geistige Impulse in der Seelsorgeeinheit, informierten Glaubens-Wege, die Schönstadt Bewegung, die Katholische Frauengemeinschaft (KFD) und die Familiengottesdienstkreise. Unterstützung in der geistigen Erneuerung wurde auch von der kirchlichen öffentlichen Bücherei angeboten.

Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt, ein leckeres Mittagessen und von den Ministrantenmüttern gebackener Kuchen fand großen Zuspruch. Nach der Aufräumaktion waren alle Helfer und Verantwortliche zufrieden mit dem Verlauf des Tages. Einen besonderen Dank für ihr Engagement ging an Ministranten, Firmanden und Mitglieder der KjG für ihren Einsatz schon im Vorfeld des Seelsorgetags.

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(Foto: privat)

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