Kunst als Kommunikationsangebot

(Foto: LRA)

Buchen. Bunte „Fahnen“ zieren seit kurzem die Grünfläche bei der Polizeidienststelle in Buchen. Sie sind das Ergebnis einer „kulturpädagogischen Maßnahme“, die Schulsozialarbeiterin Carmen Weiß mit Hilfe des scheidenden Seckacher Künstlers Paul Wagner und mit Schülern des Berufsvorbereitungsjahrs (BVJ) an der Zentralgewerbeschule Buchen durchgeführt hat. Der Jugendhilfeverein hat die Kosten übernommen, die Stadtwerke Buchen stellten Transportmittel und für den Rest einschließlich dünne Holzstämme im Wald schlagen waren die Jungs – viele mit Migrationshintergrund – selber verantwortlich. „Die Schüler wurden Anfang des Schuljahres bunt zusammengewürfelt und sollen über solche Maßnahmen besser zueinander finden und Teamfähigkeit entwickeln“, erklären Carmen Weiß und Klassenlehrer Marco Schad: „Kunst setzen wir hier als Kommunikationsangebot ein, das helfen kann, sprachliche Grenzen zu überwinden.“

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