Weitere Werkrealschulen im Kreis genehmigt

Wie der Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag, Peter Hauk, heute mitteilte, wurden weitere WRS genehmigt. (Foto: privat)

Neckar-Odenwald-Kreis. „Die weitere Genehmigung der Werkrealschulen im Kreis stärkt den Kreis als Bildungsstandort“, sagte der Neckar-Odenwälder CDU-Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende Peter Hauk anlässlich des Bekanntwerdens der Genehmigungen zur Einrichtung von Werkrealschulen für das kommende Schuljahr 2011/12.

„Mit 31 neuen Werkrealschulen im Land und der Möglichkeit intensiver Kooperationen zwischen Werkrealschulen und einzügigen Hauptschulen ist die Werkrealschulkonzeption endgültig in der Fläche angekommen“, betonte Hauk und ergänzte, dass somit bereits 556 Werkrealschulstandorte in Baden-Württemberg zum kommenden Schuljahr bestünden.

Auch im Neckar-Odenwald-Kreis würden immerhin fünf neue Standorte zu den fünf bereits bestehenden hinzukommen, so Hauk. Dies sind im Einzelnen als zweizügige WRS: Martin-von-Adelsheim-Schule in Adelsheim, Müller-Guttenbrunn-Schule in Mosbach, Grund- und Hauptschule Obrigheim in Kooperation mit der GHS Aglasterhausen. Zudem wurden die Anträge auf Weiterführung des bisher bestehenden 10. Schuljahres an folgenden Schulen genehmigt: Friedrich-Heuß-Schule in Haßmersheim, Lohrtal-Schule in Mosbach.

Eine Stichprobenerhebung der Anmeldezahlen an Werkrealschulen in fünf Stadt- und Landkreisen weise darauf hin, dass der in den vergangenen Jahren starke Schülerrückgang an Hauptschulen mit dem Start der Werkrealschule abgefedert werden konnte. „Die vorliegenden ersten Anmeldezahlen zeigen, dass das pädagogische Konzept der Werkrealschule Eltern und Schüler im Land überzeugt hat und die richtige Antwort auf den demografischen Wandel ist“, erklärte Hauk.

Hauptschulen bekommen zukünftig die Möglichkeit, intensiv mit Werkrealschulen in ihrer Region zu kooperieren. Sie sollen vom vielfältigen Bildungsangebot der größeren Werkrealschulen profitieren können, indem beispielsweise Schülerinnen und Schüler Wahlpflichtfächer der Werkrealschule besuchen können oder ein Austausch der Lehrkräfte vereinbart wird. Die Stärkung der Durchlässigkeit zwischen Haupt- und Werkrealschulen hat in der Partnerschulkonzeption zentrale Bedeutung. „Mit der engen Kooperation zwischen Haupt- und Werkrealschulen sorgt die Landesregierung dafür, dass Bildung im Dorf bleiben kann. Diese Partnerschulkonzeption ist ein Angebot, das die Zukunftsfähigkeit der Hauptschulen stärkt und vor allem im ländlichen Raum die Chance bietet, ein attraktives weiterführendes Schulangebot im Ort zu halten“, erklärte Hauk. Anträge von Schulen für das Partnerschulkonzept werden von den Staatlichen Schulämtern genehmigt. Die Regierungspräsidien dokumentieren die Kooperationen in den Schulamtsbezirken und gehen gegebenenfalls auf Regionen ohne Kooperationsmodell beratend und unterstützend zu.

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