Respekt für Tiere in der Narrenzeit

Mosbach. (cau) Karnevalsfreunde sollen sich während der ,,tollen Tage“ amüsieren, aber bitte nicht auf Kosten der Tiere, mahnt der Tierschutzverein Mosbach und Umgebung.

So werden zum Beispiel zahlreiche Pferde unter extremen Gefahren und hohem Stress bei Karnevalsumzügen eingesetzt. Der Tierschutzverein und sein Dachverband, der Deutsche Tierschutzbund, lehnen den Einsatz von Pferden strikt ab. Tierfreunde sollten auch ihren Haustieren den Rummel zur Karnevalszeit
ersparen und sie nicht mit zu den Umzügen nehmen.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Respekt für Tiere in der Narrenzeit“ url=“//www.nokzeit.de/?p=9671″] Auch wenn es in den vergangenen Jahren gelungen ist, zumindest bei den großen Umzügen bessere Auflagen, tiermedizinische Versorgung und ausreichend Trinkmöglichkeiten durchzusetzen, bleiben Tiere im Faschingszug für den Tierschutzverein- Mosbach ein heikles Thema. Das Mitziehen bei einem Karnevalsumzug entspricht keineswegs dem natürlichen, der Art entsprechenden, Bedürfnis des Tieres. Die Pferde werden gezwungen oft stundenlang auf Asphalt zu gehen. ln unnatürlichem Tempo und bei unerträglich lauter Musik und Gegröle werden die Tiere körperlich und nervlich extrem strapaziert. Zudem besteht auch erhebliche Gefahr für den Menschen. Das Risiko, dass Pferde nervös werden und auf den oft engen Wegen die Jecken am Straßenrand verletzen, ist hoch.

Auch Haustiere haben bei Karnevalsumzügen nichts verloren. Während sich Herrchen und Frauchen bei Schunkelmusik und Alkohol amüsieren, stellt das laute Treiben für die Vierbeiner eine ungewohnte Situation dar. Wurfgeschosse, herumliegende Glassplitter etc. bieten zusätzliche Gefahrenquellen, betonen die Tierschützer.

Menschenansammlungen machen Hunden besonders Angst und bedeuten puren Stress. Der Tierschutzverein Mosbach rät deshalb, Vierbeiner nicht mit zu Umzügen zu nehmen und bei Karnevalsaktivitäten Rücksicht auf die Tiere zu nehmen.

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