(Symbolbild – Pixabay)
Stadtradeln ist angesagt und 01. Mai war auch noch. Tolle Sache also für Radler- sofern es gut und sicher fahrbare Radwege gäbe.
Leider ist z.B. die Wanderbahn zwischen Mosbach und Sattelbach weiterhin nicht sicher. Und sauber zu fahren ist sie ebenso wenig. Wegen des vor Jahren (!) zu viel aufgetragenen Splitts vermahlen die Stadt- und andere Radler permanent den Untergrund. Zu trockenen Zeiten ist es also eine Staub-, bei Nässe eine Matschpiste.
Und das, obwohl sie als klassifizierte Alltagsstrecke (RadNetz) höhere Anforderungen an Sicherheit und Komfort zu erfüllen hat, als rein touristische Strecken.
Da hilft es auch nicht, wenn eine Bau-Firma vor dem 01. Mai mittels einer Walze versucht, den Splitt in den staubtrockenen, harten Boden einzupressen. Die lockere Auflage ist seit Jahren ein Sicherheitsrisiko, „Idylle und Erholung pur“ (Stadtmarketing zur Wanderbahn) erlebt man als Radler erst hinter der Stadtgrenze.
Alle anderen Gemeinden haben die Wanderbahn längst ertüchtigt. Dass „in Sachen Radfreundlichkeit in Mosbach noch viel Luft nach oben ist“ bringt eine Nachbarin treffend auf den Punkt. Immerhin: Seit Jahren gibt es vom Land viel Zuschuss für den Radwegeausbau und vielleicht könnten ja die vom Bund bereitgestellten „Bazooka-Gelder“ auch dafür verwandt werden.
Und bis dahin könnte der überschüssige Splitt ja mit einer stadteigenen Kehrmaschine einfach weggebürstet werden. Das wäre `ne tolle Aktion!
Merci, es grüßt
Hans-Detlef Ott, Lohrbach



