ESF-Mittel noch nicht ausgeschöpft

Neckar-Odenwald-Kreis. (lra) Der Europäische Sozialfonds (ESF) wurde ins Leben gerufen, um die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Unterstützung der Menschen durch Ausbildung und Qualifizierung und der Abbau von Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt zu fördern. Für den Neckar-Odenwald-Kreis wurden für das Jahr 2012 insgesamt 200.000 Euro Fördergelder ESF- Projekte zur Verfügung gestellt. Die bisher gestellten Anträge schöpfen zwar einen Großteil der Mittel aus, 30.000 Euro können aber noch verteilt werden. Es besteht daher nochmals die Möglichkeit eine Projektförderung zu beantragen. Anträge für das Jahr 2012 können ab sofort bis zum 30. September 2011 direkt bei der L-Bank eingereicht werden. Formulare für die Antragstellung gibt es im Internet unter www.esf-bw.de oder über die ESF Geschäftsstelle im Landratsamt (Telefon 06261/84-2400).

Konkrete Ziele förderfähiger Projekte können sein: Vermeidung von Schulversagen und Erhöhung der Ausbildungsreife von schwächeren Schülern / Integration von Arbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt / Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit von Langzeitarbeitslosen, die auf dem Arbeitsmarkt besonders benachteiligt sind / Stabilisierung von Lebensverhältnissen und Verbesserung der Teilhabe am Arbeitsmarkt von Gruppen mit besonderen Vermittlungshemmnissen.

Maßgeblich für die Entscheidung über die Förderung eines Projektes sind die Vorgaben der regionalen Arbeitsmarkstrategie des regionalen ESF Arbeitskreises. Die kann über die Homepage des Neckar-Odenwald-Kreises (www.neckar-odenwald-kreis.de) heruntergeladen oder bei der Geschäftsstelle angefordert werden.

Die Förderung eines Projektes setzt weiterhin voraus, dass es auf eine Mindestteilnehmerzahl von zehn Teilnehmern und einen Förderumfang von mindestens 10.000 Euro ausgerichtet ist. Jeder Antragsteller muss zu den beantragten Fördermitteln eine fünfzigprozentige Kofinanzierung erbringen. Der regionale ESF Arbeitskreis kann in einem gewissen Umfang auch zweijährige Projekte befürworten, wenn sie sich durch besonders innovative Ansätze auszeichnen. Entsprechende Fragen zu dieser doch recht komplizierten Materie beantwortet Susanne Heering von der ESF-Geschäftsstelle unter der genannten Telefonnummer oder per E-Mail unter susanne.heering@neckar-odenwald-kreis.de.

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