Schüler untersuchten Märzrevolution

(Grafik: Wikipedia.de)

Eberbach. (pm) Die Direktverbindung Eberbach-Frankfurt der Odenwaldbahn nutzten die Mitglieder des Neigungskurses Geschichte (Kursstufe 1) des Eberbacher Hohenstaufen-Gymnasiums (HSG) zu einer eintägigen Exkursion nach Frankfurt am Main. Unter der Leitung von Studienrat Dr. Christian Jung und Studienreferendarin Julia Heidorn wurde die Frankfurter Paulskirche und die darin befindliche Ausstellung zur deutschen Geschichte besichtigt. An der historischen Stätte tagte nach der Märzrevolution 1848 für knapp ein Jahr die erste deutsche Nationalversammlung.

Das Parlament setzte sich dabei nicht nur für einen Nationalstaat, sondern ebenso für eine Verfassung für ganz Deutschland mit umfassenden Menschen- und Grundrechten ein. Diese 1849 verabschiedeten Rechte wurden zwar durch die restaurativen Kräfte und das spätere Kaiserreich mit den Füßen getreten, bildeten aber 1849 eine geistige Grundlage für die seit 1949 gültige deutsche Verfassung, das Grundgesetz.


Da in der Oberstufe vor allem in Geschichte viele Karikaturen analysiert werden und dies auch für das Abitur von großer Bedeutung ist, besuchte die HSG-Gruppe im Anschluss noch das deutsche Karikaturenmuseum. Dabei wurde bei einer Ausstellung zum Werk des Zeichners Tomi Ungerer und der sogenannten „Frankfurter Schule“ deutlich, welche Sprengkraft und entlarvende Wirkung politische Zeichnungen haben können.

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Zusammen mit ihren Lehrern Studienrat Dr. Christian Jung (5.v.l.) und Studienreferendarin Julia Heidorn (r.) besuchte der Neigungskurs Geschichte (Kursstufe 1) des Eberbacher Hohenstaufen-Gymnasiums die Frankfurter Paulskirche und das deutsche Karikaturenmuseum, wo das Bild entstand. (Foto: privat)

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