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Vierter CareTable für Pflegedienst Hand in Hand
Auerbach. (pm) Gute Pflege braucht vor allem eines: Zeit für den Menschen. Doch sie lebt auch von Angeboten, die helfen, Körper und Geist in Bewegung zu halten. Die AOK-Bezirksdirektion Rhein-Neckar-Odenwald unterstützt deshalb den ambulanten Pflegedienst „Hand in Hand“ bei der Anschaffung eines weiteren sogenannten Care-Tables. AOK-Geschäftsführer Joachim Bader und Hand in Hand-Geschäftsführer Mazlum Oktay unterzeichneten dafür in Buchen den entsprechenden Vertrag. Der digitale Aktivitätstisch ist für die Tagespflege in Elztal-Auerbach bestimmt.
Es ist bereits das vierte Gerät, das „Hand in Hand“ mit Unterstützung der AOK erhält. Seit 2025 und 2026 sind Care-Tables bereits in den Tagespflegeeinrichtungen in Buchen, Osterburken und Hardheim im Einsatz.
Gefördert wird die Anschaffung über die Pflegekasse im Rahmen des Projekts „Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen“ (PsP).
Aktivitätstisch fördert Aktivierung, Bewegung und Teilhabe
Der Care-Table ist ein großer, mobiler Touchscreen, der eigens für die Pflege entwickelt wurde. Spiele, Bewegungsübungen, Medienangebote und Anwendungen zur Biografiearbeit eröffnen unterschiedliche Wege der Aktivierung – allein oder in der Gruppe. Höhe und Neigung des Bildschirms lassen sich anpassen, sodass auch Menschen mit motorischen Einschränkungen am Tisch teilhaben können.
„Unser Anspruch als AOK Baden-Württemberg ist es, dass Gesundheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität möglichst lange erhalten bleiben. Wir wirken für mehr gesunde Lebensjahre“, sagt Joachim Bader. „Wenn ein Angebot wie der Care-Table Bewegung fördert, geistige Fähigkeiten anregt und dabei ganz nebenbei Gemeinschaft stiftet, wird dieser Anspruch vor Ort greifbar.“
Prävention, so Joachim Bader, dürfe deshalb nicht an einer Altersgrenze haltmachen: „Wir wirken dort, wo Gesundheit entsteht und erhalten werden kann – wirksam nah an den Menschen.“
Pflege, Prävention und gesundheitspolitische Herausforderungen
Beim Besuch in Buchen sprachen Joachim Bader und Mazlum Oktay auch über die aktuelle Lage in der Pflege und die gesundheitspolitischen Herausforderungen der kommenden Jahre. Ein anschließender Rundgang gab Einblick in die Einrichtungen und die Verwaltung von „Hand in Hand“.