Fünf Jahre Ferienkirche Waldbrunn

Waldbrunn. (pm) Mit einem lebhaften Familiengottesdienst ging am Sonntag die einwöchige Ferienkirche im Feriendorf Waldkatzenbach zu Ende, die seit 2008 als Nachfolgeveranstaltung der Kirche Unterwegs (Ev. Landeskirche Baden) von ehrenamtlichen Mitarbeitern verschiedener Waldbrunner Kirchengemeinden in einem ökumenischen Team geplant, vorbereitet und durchgeführt wird. Eingeladen waren wie immer Kinder aus Waldbrunn und Umgebung sowie Urlauberkinder, die ihre Ferien auf dem Winterhauch verbringen.

Dieses Mal stand das gut genutzte Angebot, mit 18 Programmpunkten durchschnittlich von jeweils 25 Kindern. Unter dem Motto „Zehn Regeln zum Leben“ wurde in der Woche viel erzählt, gebastelt, gespielt und gesungen. Höhepunkte waren dieses Jahr der Bastelnachmittag, an dem Marionetten-Vögel gebastelt wurden, die Schatzsuche und das schon traditionelle Stockbrotgrillen.




Bei der Ferienkirchen-Olympiade am Freitag wurde den großen Sportlern engagiert nachgeeifert – wobei im Gegensatz zu den Olympischen Spielen in London jedes Kind eine Goldmedaille mit nach Hause nehmen durfte. Beim Abschlussgottesdienst, der vom Posaunenchor Strümpfelbrunn musikalisch umrahmt, und gemeinsam von Pfarrer Andreas Reibold und dem Ferienkirche-Team gestaltet wurde, brachten die Kinder und die Teammitglieder den Angehörigen und der Gemeinde dann noch einmal die Geschichte und die Bedeutung der Zehn Gebote nahe. Dass Regeln nicht nur einschränkend, sondern auch befreiend sein können, und die zehn Gebote viel mit Liebe zu tun haben, konnten die Kinder in dieser abwechslungsreichen Woche erfahren.

Am Ende waren alle Beteiligten dafür dankbar, dass die Ferienkirche nun schon im fünften Jahr stattfand. Dafür ging ein Dank für die Unterstützung an die Kirchengemeinden, die Gemeinde Waldbrunn, die diese Woche schon von Beginn an finanziell und mit Preisen unterstützt sowie des Feriendorfs. Dank des neuen Geschäftsführers des Feriendorfs und einer sehr kooperationsbereiten christlichen Gruppe aus Holland konnte dieses Jahr der gewohnte Ort für das Zelt beibehalten werden.

Ohne die Menschen, die die Ferienkirche organisieren und vorbereiten – aber auch ohne die Kinder, die sie so begeistert teilnahmen, wäre eine solche Woche nicht durchführbar, berichteten das Orga-Team. Und so stand am Ende der diesjährigen Ferienkirche neben viel Lob von Kindern und Eltern die Hoffnung darauf, dass auch im nächsten Jahr wieder eine Ferienkirche stattfinden kann.


Die Teilnehmer der Kimderolympiade. (Foto: pm)

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de



Artikel empfehlen: