Millionen für den Ländlichen Raum

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) setzt neue Impulse – 2.472.670  Euro für den Neckar-Odenwald-Kreis

Neckar-Odenwald-Kreis. (pm)  „Die grün-rote Landesregierung will den Ländlichen Raum als Lebens- und Wirtschaftsraum für die Menschen attraktiv halten. Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum spielt hierbei die zentrale Rolle: In diesem Jahr stellt das Land 56 Millionen Euro Fördermittel für den Ländlichen Raum und seine ländlichen Gemeinden bereit – ein überdurchschnittlich hoher Betrag. Damit zeigen wir, welche Bedeutung und Wertschätzung die Landesregierung der Strukturförderung des Ländlichen Raums beimisst. Zugleich bringen wir mit der Neuausrichtung des Förderprogramms im zweiten Jahr die ökologische und soziale Modernisierung in der Fläche voran“, sagte SPD-Landtagsabgeordneter Georg Nelius. Rund ein Drittel der baden-württembergischen Gemeinden werden dieses Jahr in die Förderung des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum aufgenommen.

Bereits mit der Ausschreibung des Jahresprogramms 2012 wurde das ökologische Profil des ELR geschärft. Um den Zuschlag für eine Förderung durch das Programm zu bekommen, müssen klare Vorgaben erfüllt werden. „Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum ist das zentrale Förderprogramm der Landesregierung für den Ländlichen Raum. Um dieses noch wirksamer zu machen, haben wir klare Maßstäbe gesetzt“, betonte Nelius. Neben der Qualität der Projekte müssten diese einen Beitrag zur Stärkung des Ländlichen Raums leisten, neue Arbeitsplätze schaffen, den Flächenverbrauch verringern sowie historische Gebäude und Ortsbilder erhalten. Der Beitrag zum Klimaschutz und damit die Energie- und Ressourceneffizienz seien als weitere wichtige Auswahlkriterien von Projekten im Förderprogramm verankert.




„Der Ländliche Raum ist auch deshalb so stark, weil viele innovative mittelständische Betriebe ihn stärken und attraktiv machen. Diese wollen wir heute und auch in Zukunft gezielt unterstützen. Ökologie und Nachhaltigkeit sind dabei auch für zukunftsfähige Unternehmen ein entscheidender Faktor“, unterstrich der SPD-Landtagsabgeordnete Nelius.

Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden diese Gemeinden berücksichtigt: Aglasterhausen (39.450 Euro), Billigheim (50.310 Euro), Binau (42.840 Euro), Buchen (463.910 Euro), Fahrenbach (45.040 Euro), Brezingen (68.750 Euro), Haßmersheim ( 65.900 Euro), Höpfingen (50.750 Euro), Kälbertshausen (99.300 Euro), Heidersbach (25.280 Euro), Merchingen (200.000 Euro), Mosbach (180.790 Euro), Mudau (57.260 Euro), Neckargerach (100.040 Euro), Neunkirchen (45.040 Euro), Osterburken (191.850 Euro), Schefflenz (79.840 Euro), Schwarzach (64.990 Euro), Schollbrunn (217.400 Euro), Walldürn (200.000 Euro) und Zimmern (23.940 Euro).

Der Regelfördersatz beträgt 10 Prozent, der maximale Zuschuss 200.000 Euro pro Projekt. Bei den privaten Wohnbauprojekten handelt es sich vor allem um die Umnutzung von leer stehenden Gebäuden zu Wohnraum, Modernisierung von Wohnungen oder den Neubau von Wohnungen in Baulücken. Weil die Umnutzung von Gebäuden Flächen spart und das traditionelle Ortsbild stärker erhält als die Modernisierung oder der Neubau von Wohnungen, werden Umnutzungsvorhaben mit bis zu 40.000 Euro pro Wohnung doppelt so hoch gefördert wie Modernisierungen oder Neubauten. Bei den kommunalen Maßnahmen überwiegen Projekte zur Verbesserung des Wohnumfeldes, beispielsweise durch die Neugestaltung eines Dorfplatzes durch Begrünungsmaßnahmen und neue Sitzgelegenheiten oder die Integration eines Baches in den Ort, damit dieser für die Menschen erlebbarer wird.

„Die Anstrengungen der Landesregierung zeigen Wirkung: Die Wirtschaft wird gestärkt, die Infrastruktur in den Gemeinden vorangebracht, die Wohn- und Lebensqualität verbessert und gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet“, so Georg Nelius. Ziel des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum sei und bleibe auch in Zukunft, für nachhaltig gute Lebens- und Arbeitsbedingungen im Land zu sorgen.

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1 Kommentar

  1. Neuschuldenvermeidung ist wichtiger als kommunale Schönheit-OPs, unglaublich wie leichtfertig auch diese Regierung haushaltet bis auch wir griechen!

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