„Anfassen erwünscht“ im Glasmuseum

30 Spielstationen für kleine und große Besucher

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(Foto: pm)

Wertheim. (pm) „HandsOn – Anfassen erwünscht“, dieses Motto des internationalen Verbandes der Kinder- und Jugendmuseen steht im Mittelpunkt der Saison 2013 im  Glasmuseum Wertheim. Kleine und große Besucher können gemeinsam den Werkstoff Glas an 30 Glas-Spielstationen im Kleinen und Großen Haus  entdecken.

Beim „Murmellabyrinth“ ist Teamgeist gefragt, um die Murmel durch geschicktes Schwenken des großen Holzlabyrinth-Brettes  in die Mitte zu bewegen. Viele Hände, nämlich deren Wärme, braucht das „Liebesbarometer“, denn nur dann gelingt es, die rote Flüssigkeit in dem Kapillarrohr zum Steigen und Sprudeln zu bringen. Fingerspitzengefühl braucht es, um die Glasaugen bzw. Kunststoffaugen der „Teddybären“ zu ertasten.




Wer den meisten Druck ausübt, dessen „Flaschenteufel“ kann schon mal untergehen. Unter „10 etikettlosen Glasflaschen“ erkennt jeder die Coca-Cola-Flasche zuerst – und zwar an ihrer exklusiven „Taille“, die sich an der taillenbetonten Mode von 1916 anlehnt. Sehen ohne gesehen zu werden – die Verwendung von nur zwei Spiegeln im „Periskop“ macht es nicht nur für U-Boote möglich, auch Detektive schauen so „um die Ecke“. Am Experimentiertisch im Großen Haus dreht sich alles um „Linsen und Glas“ und „Messen mit Glas“ mit vielen Spezialgeräten der Wertheimer Laborglasindustrie. Im „Wissenschaftskabinett“ des Kleinen Hauses warten u.a. das „Flohmikroskop“ und das „Panzerglas“ auf neugierige Durchblicke.

Das Durchlaufen der Spielstationen dauert etwa eineinhalb Stunden. Für Schulklassen bietet das Glasmuseum eine Begleitung an. Anmeldungen nimmt die Museumskasse unter Telefon 09342/6866 entgegen.

Infos im Internet:

www.glasmuseum-wertheim.de

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