Landkreis setzt Straßen instand

Simmesstrasse

(Foto: Archiv)

Neckar-Odenwald-Kreis. Verkehrsbelastung, Verschleiß und Witterungseinflüsse sind Ursachen für Schadstellen im öffentlichen Straßennetz. Der Fachdienst Straßen des Neckar-Odenwald-Kreises führt auch in diesem Jahr wieder umfangreiche Straßeninstandsetzungsmaßnahmen durch, um die Verkehrssicherheit und die Substanz des Straßennetzes zu erhalten. Innerhalb der nächsten Wochen kommt an vielen Strecken das besonders wirtschaftliche Verfahren der Oberflächenbehandlung zur Anwendung. Dabei werden zunächst einzelne Schadstellen in der Fahrbahn beseitigt bzw. Unebenheiten mit Asphaltmischgut ausgeglichen. Über die behandelten Schadstellen wird ein bituminöses Bindemittel aufgebracht, in die eine Schicht aus Edelsplitt als Abstreuung eingewalzt wird. Nach einer „Einfahrphase“ von rund einer Woche wird der überschüssige Splitt maschinell abgekehrt.

Effizient, kostengünstig und schnell kann so die Griffigkeit und Verschleißfestigkeit der Straße für mehrere Jahre wieder hergestellt werden. Während der Einfahrphase sind die betroffenen Streckenabschnitte auf 30 km/h begrenzt. Die geplanten Arbeiten finden vom 5. August bis voraussichtlich 16. August statt.




In der Zuständigkeit der Straßenmeisterei Buchen sind folgende Streckenabschnitte betroffen: L 585 Schloßau – Seitzebuche, L 2311 Seitzebuche – Kailbach, L 518 Walldürn – Gerolzahn, K 3919 Seitzebuche – Hesselbach. Die Arbeiten an der L 518 finden unter Vollsperrung statt, die Umleitung ist ausgeschildert.

In der Zuständigkeit der Straßenmeisterei Mosbach sind folgende Streckenabschnitte betroffen: L 520 Waldhausen – Großeicholzheim, L 525 Sattelbach – Fahrenbach, L 525 Robern – Wagenschwend, L 527 Neckargerach – Reichenbuch und im weiteren Verlauf Richtung Nüstenbach, L 584 Limbach – Waldhausen, L 590 Neunkirchen – Schwanheim, L 633 Neckarkatzenbach – Neunkirchen, K 3926 Waldkatzenbach – Oberdielbach, K 3953 Adelsheim – Wemershof.

Auf den genannten Strecken kann es in dieser Zeit kurzfristig zu Verkehrsbehinderungen kommen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auch nach der Freigabe der Strecken für den Verkehr erhöhte Vorsicht geboten ist, da die Splittabstreuung trotz Abkehren erst nach und nach verschwindet. Der Fachdienst Straßen des Landratsamtes bittet um Verständnis und Rücksichtnahme.

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