MdL Hauk trifft Bürgermeister Bruno Stipp

Limbach. (pm) Bei dem Besuch des Neckar-Odenwälder Landtagsabgeordneten und Fraktionsvorsitzenden im baden-württembergischen Landtag Peter Hauk veranschaulichte der Limbacher Bürgermeister Bruno Stipp die positive Entwicklung seiner Gemeinde. So stehe Limbach heute finanziell auf soliden Füßen, zumal man in den vergangenen Jahren aus diversem Töpfen Fördermittel habe erhalten können. Durch verhältnismäßig geringe Grundstückspreise und die zentrale Lage zwischen Buchen und Mosbach bleiben Limbach und die dazugehörigen Ortsteile gerade für junge Familien sehr attraktiv, so der Bürgermeister.

Vor dem anschließenden Besuch in der Werkrealschule Limbach stellte Peter Hauk dem Bürgermeister das unlängst präsentierte Schulkonzept der CDU-Fraktion im Landtag vor. Danach bleibt das differenzierte, dreizügige, Schulsystem erhalten. Zudem sieht das Konzept für Haupt- und Realschüler eine gemeinsame Orientierungsstufe in der 5. und 6. Klasse vor. Erst danach müssten sich Eltern und Schüler für den Hauptschul- oder Realschulzug entschieden, bei denen aber jeweils die Durchlässigkeit garantiert sei. Zudem würden sich nach dem CDU-Konzept künftig Haupt- und Realschule unter einem Dach befinden, so dass gerade auf dem Land die Schulstandorte erhalten bleiben könnten. „Oberstes Ziel für uns ist es, ein differenziertes und damit auch tatsächlich qualifizierendes Bildungssystem vor Ort beizubehalten. Unsere Schulen im ländlichen Raum sind die Besten in ganz Baden-Württemberg. An diesen dürfen wir nicht rütteln,“ so Peter Hauk.




Den geplanten Antrag der Werkrealschule Limbach auf Einführung einer Gemeinschaftsschule sieht Hauk mit Skepsis: „Ich verstehe die Sorge um den Schulstandort, allerdings wird es auch für Limbach äußerst schwierig die von Grün-Rot geforderte Mindestschülerzahl von 40 zu erreichen.“ Für Hauk steht außer Frage, dass für Grün-Rot die Gemeinschaftsschule auch ein Mittel zur Zentralisierung des Schulwesens ist. „Da macht die CDU nicht mit, zumal ich auch aus pädagogischer Sicht überzeugt davon bin, dass die Gleichmacherei in der Gemeinschaftsschule ein großer Fehler ist. Ideologische Grabenkämpfe sollten nicht auf dem Rücken unserer Kinder ausgetragen werden,“ so der Fraktionsvorsitzende weiter.

Im Anschluss nahm der Bürgermeister den Landtagsabgeordneten mit auf eine Rundfahrt durch die Gemeinde, bei der abgeschlossene wie künftige Projekte vor Ort besichtigt wurden.

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