Blitzlichtgewitter beim Reisenbacher Promi-Ball

Zahlreiche Stars im Odenwald

DSCN6976 Zeitung

(Foto: pm)

Reisenbach.  Am Faschingsfreitag war es endlich wieder so weit, die Reisenbacher Turmwächter luden unter dem Motto „Promi-Ball“ zu Ihrer Sitzung ein. Passend dazu kamen viele ‚Prominente’ aus Nah und Fern ins toll geschmückte Reisenbacher Sportheim und konnten sich wahlweise vor der Strech-Limousine mit internationalen Stars fotografieren lassen, oder den Walk of Turmwächter-Stars entlang flanieren.

Beinahe hätte der Abend bereits mit der Begrüßung durch Sandra Brand geendet, war doch vorher nicht überprüft worden, ob rechtzeitig eingeladen wurde. Zum Glück hatte jedoch Steffen Banschbach die letzten Amtsblätter dabei und nach kurzem Check war sichergestellt, dass die Einladung rechtzeitig raus gegangen war. Da sich beide als den gleichen Lokal-Prominenten, der eine in seiner Funktion als Postbote, der andere als Ortsvorsteher, verkleidet hatten, wurde der Abend sozusagen durch den doppelten Günter eröffnet.

Dass sich die Anreise für jeden gelohnt hatte, bewies das tolle Programm welches die Turmwächter wieder auf die Beine gestellt hatten. Mit den Maxis der FG Götzianer Heddebör und ihrem Tanz „Just Dance“ kam sofort die richtige schwungvolle Stimmung auf, welche durch die tollen und sehenswerten Gardetänze der großen Prinzengarde der KG Wulle Wack Limbach, der Blauen Garde der Prinzengarde aus Heddersboch sowie der Prinzengarde aus Mudau noch gesteigert wurde.

Dass jeder Bereich von Sparmaßnahmen betroffen ist, zeigte sich als nur „oaner“ der 3 Könige die Bühne betrat. Dieser jedoch (Wolfgang König) tat sein Bestes und brachte das Publikum mit seiner tollen Bütt zum toben. Dafür wurde für ihn die erste von vielen Raketen des Abends gestartet. Dem standen dann auch „2 Gmendearbeiter“ (Hubert Sämann und Siegfried Walz) in nichts nach. Mit sehr eigenwilligem Arbeitsgeräten bewaffnet, erzählten sie dem Publikum, was sie so alles in den Ortsteilen arbeiten müssen.




Ins Dschungelcamp schickten die Roten Spritzer 6 Promis (Rainer Schäfer, Elmar Schäfer, Felix Schäfer, Manfred Link, David Brenneis, Eric Pierone und als Biene Jeffrey Pierone). Bestens medizinisch Betreut wurden die Stars durch Dr. Bob (Hubert Rechner). Aus Langweile lästerten diese über alles Mögliche. Sie brachten so vieles an das Tageslicht was den Betroffenen wohl lieber im Verborgenen geblieben wäre. Auch die ein oder andere Gesangseinalge brachte Brand-heiße Themen in den Fokus. Unterbrochen wurde das Geplauder immer wieder durch Prüfungen die der Moderator Daniel Hartwich (Steffen Banschbach) ihnen vorgab.

Nach der Pause ging es genauso Stimmungs- und schwungvoll weiter, als das Tanzmariechen Cara Bianco mit Ihrem Tanz den Saal zum Beben brachte. Auch der tolle Schautanz als temperamentvolle Zigeunerinnen der Wassersuchergarde KaGeMuWa und der fetzige Hard-Rock Auftritt der Tanzgruppe GOC aus Scherne waren allererste Sahne. Ihren Hut in den Ring der lokalen Politik warf dann auch als Ortsvorsteherin-Kandidatin Corinna Schwing. Mit Seitenhiebe auf die, ihrer Meinung nach, viel zu männlich-dominierten Polit-Gremien buhlte sie mit allerlei (Wahl-)Versprechen um die Gunst der Wähler.

Hauchdünne Unterschiede zwischen den Geschlechtern zeigte auch der Auftritt des Jugendraums Reisenbach (Linda Brenneis, Rebecca Schäfer, Selina Mechler, Christine Mechler, Fabienne Schmitt, David Brenneis, Felix Schäfer, Nico Schäfer, Steffen Link, Dominik Rechner, Eric Pierone). Bei genauem betrachten zeigten sich tatsächlich Unterschiede im Duschverhalten von ‚sexy Frauen’ und ‚echten Kerlen’.

Trefflich glossierte dann Elfriede (Sandra Brand) mit ihrer Nachbarin Waltraud (Corinna Schwing) das Ortsgeschehen. Da Elfriede dabei die alten Hausnamen verwendete, waren etliche Missverständnisse vorprogrammiert und auch so mancher im Publikum staunte dabei nicht schlecht.

In seinen (kurzen) Grußworten bedankte sich Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger für die Einladung und den Service, der ihm in Reisenbach zu teil wurde. So war er hoch erfreut, dass er gar keine Begleitung mit bringen musste, sondern das diese für die Dauer des Programms gestellt wurde. Ein besonderer Gruß ging an die zahlreichen Abordnungen, von denen manche auch mühelos die Badisch-Hessische Grenze überwunden hatten.

Jedes Jahr ist es dem Turmwächerrat eine große Freude, demjenigen die Narren-Urkunde zu überreichen, der sich um die Reischebocher Faschenacht besonders verdient gemacht hat. Das mit Silke Geier in diesem Jahr die Wahl goldrichtig war, zeigte sich schon dadurch, dass sie in ihrer Arbeit aufgehalten werden musste, damit sie die Urkunde und den Dank entgegen nehmen konnte.

Bevor mit den Reisenbacher Tequilla Girls und ihrer Neon-Show wieder ein fetziger Schlusspunkt gesetzt werden konnte, bedankten sich Sandra und Steffen bei allen Helfern, Mitwirkenden und auch beim tollen Publikum im bis auf den letzten Platz vollbesetzten Sportheim mit einem dreifachen „Reischeboch, gud druff“.

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