SPD Neckarelz nominiert Kandidaten

In der Breite einer modernen Volkspartei aufgestellt“ – drei Direktmandate als Ziel ausgegeben
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Auf dem Foto: Jonas Brauch (Listenplatz 6), Manfred Bulling (Stadtrat, Listenplatz 7), Christa Ziegler (Listenplatz 4), Günther Scheuermann (Listenplatz 3), Brigitte Valinski (Listenplatz 2), Yousif Schardt (Listenplatz). (Foto: privat)

Neckarelz. (fh) „Mit der Arbeit unseres SPD-Ortsvereins können wir sehr zufrieden sein, auf die Ergebnisse der Politik des Mosbacher Gemeinderats trifft dies allerdings nicht zu“ sagte der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Neckarelz, Stadtrat Hans-Peter Senk bei der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Neckarelz. Er bezog sich dabei insbesondere auf das Gartenwegprojekt, die überregionale Bedeutung von Mosbach als Wirtschaftsstandort und die schleppende Konversion der Neckartalkaserne, wo man sich bessere Ergebnisse gewünscht hätte. Des Weiteren stand die Nominierung der Gemeinderatskandidatinnen und –kandidaten auf der Tagesordnung.

Zunächst gab Senk einen Rückblick über die kommunalpolitischen Schwerpunktthemen der vergangenen Jahre. In den Mittelpunkt stellte er das aktuelle Thema der Konversion der Neckartal-Kaserne. Die Neckarelzer SPD habe hier von vornherein sehr viel mehr Initiative gezeigt als sämtliche andere Parteien und Wählervereinigungen in dem Stadtteil, in dem das ehemalige Kasernenareal gelegen ist. Senk erinnerte dabei besonders an die sehr gut besuchte Veranstaltung mit dem Konversionsbeauftragten der Stadt Mannheim, Dr. Konrad Hummel.



Als einen Erfolg der Neckarelzer SPD wertete der Vorsitzende auch, dass sich die Stadt Mosbach inzwischen dazu durchgerungen hat, ein Bürger- und Vereinszentrum im Stadtteil einzurichten. „Schon vor rund 10 Jahren haben wir dafür geworben“, so Senk, „jetzt werden wir über seine Ausgestaltung reden“. Die Prozesse in der Stadt seien allerdings vielfach zu schwerfällig – Bürgerbeteiligung würde an vielen Stellen von oben herab gesteuert und dem Lobbyismus durch wirtschaftliche Interessenträgern Tür und Tor geöffnet.

Als Ziel hatte die Vorstandschaft schon im Vorfeld ausgegeben, in Neckarelz weiterhin drei Gemeinderäte zu stellen. Das bisherige Ausgleichsmandat der nicht wieder kandidierenden Stadträtin Sigrid Schöneboom, der die Vorstandschaft für ihre Arbeit dankte, soll zum Direktmandat werden.

Den zur Erreichung des Zieles ausgearbeiteten Listenvorschlag stellte der stellvertretende Vorsitzende Frank Heuß vor, unter dessen Leitung auch die Wahlen zur Nominierung verliefen. „Wir sind in der Breite einer modernen Volkspartei aufgestellt“ betonte Heuß mit Blick auf Alter, Geschlecht, Herkunft und Beruf der Kandidatinnen und Kandidaten. Die „quotierte Doppelspitze“ mit Hans-Peter Senk und Brigitte Valinski werde eine starke Truppe in den Wahlkampf führen.

Es wurden, vorbehaltlich einer Bestätigung durch den SPD-Stadtverband Mosbach, entsprechend dem Vorschlag des Vorstands in der Reihenfolge der Listenplätze nominiert: Hans-Peter Senk, Brigitte Valinski, Günther Scheuermann, Christa Ziegler, Yousif Schardt, Jonas Brauch, Manfred Bulling.

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