Erneuter Einsatz bei Risikospiel im Elzstadion

Neckarelz. (pm) Am kommenden Samstag spielt die SpVgg Neckarelz in der Regionalliga gegen den SV Waldhof Mannheim. Auch dieses Spiel wurde von den Sicherheitsbehörden und vom Verband als sogenanntes „Risikospiel“ eingestuft. Die SpVgg Neckarelz unterstützt als Veranstalter nach Kräften alle Behörden und Organisationen, die zu einem sicheren und reibungslosen Ablauf bei diesem Spiel beizutragen haben. „Die unerfreulichen Ereignisse bei dem Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim II am vergangen Samstag haben gezeigt, wie wichtig es ist, im Vorfeld Maßnahmen zu ergreifen, wenn absehbar ist, dass gewaltbereite oder Pyrotechnik einsetzende Fans kommen werden“, betont der Vizepräsident der Spielvereinigung Ingo Link. Gleichzeitig bedauert er zutiefst, die Einschränkungen, die die eigenen Fans, unter denen kein einziger ist, der Interesse an Gewalt oder Pyrotechnik hat, seit dem Aufstieg in die Regionalliga erdulden müssen. „Wenn alle Fußballfans so friedlich wären wie unsere, könnten wir die enormen Kosten und den gewaltigen personellen Aufwand ersparen und niemand müsste durch einen Zaun hindurch das Spiel anschauen“, lobt Link die eigenen Fans.

Die Konsequenzen der Einstufung eines Spiels als „Risikospiel“ für die Fans dürften mittlerweile, den meisten bekannt sein. Die Zufahrt zum Stadion über die Herrenwiesenstraße wird am Spieltag wieder gesperrt sein und, von Behinderten-Parkplätzen abgesehen, am Stadion keine Parkplätze zur Verfügung stehen. Fans der Spielvereinigung parken auf dem Neckarelzer Messeplatz sowie in den Parkbuchten bei der Pattberg-Halle und gehen über den ausgeschilderten Fußweg zum Stadion. Das Parkhaus am Neckarelzer Bahnhof ist für die Gästefans reserviert. Die Gegentribüne im Stadion (Block D) ist ausschließlich für die Anhänger der Gastmannschaft vorgesehen und nur über den Zugang aus der Herrenwiesenstraße erreichbar. Die Anhänger der SpVgg gelangen nur durch den Haupteingang auf das Gelände. Ins Stadion selber dürfen keine Rucksäcke und Taschen und auch keine Stockschirme mit hineingenommen werden.




Dass das Spiel friedlich und ohne Zwischenfälle abläuft, liegt im Interesse aller Beteiligten. Die getroffenen Maßnahmen haben ausschließlich das Ziel, die Sicherheit von Spielern, Schiedsrichtern und Zuschauern zu gewährleisten.

Die Kooperation in Sicherheitsfragen zwischen Verein, Stadt Mosbach und dem Polizeirevier hat ihre Bewährungsproben unter neuen Vorzeichen bestanden und wird im Einvernehmen weitergeführt. Das Sicherheitskonzept hat sich aus Sicht der Polizei trotz der Pyrotechnik am vergangenen Wochenende generell bewährt.

Einsatzkräfte werden auch am Samstag rund um das Elzstadion für größtmögliche Sicherheit sorgen. Die Spielvereinigung sorgt mit verstärktem Ordneraufgebot und Kontrollen im Stadion für einen reibungslosen Ablauf.

Für den Samstag erwarten Polizei und Verein bis zu 600 Fans des SV Waldhof, die wiederum durch szenetypische Fankleidung und Verhalten aktiv auf sich aufmerksam machen werden. Die Waldhöfer sind aus packenden Begegnungen in der Vergangenheit bereits gute Bekannte in Neckarelz und grundsätzlich willkommen. Alle Verantwortlichen setzen deshalb auf einen in jeder Hinsicht fairen Verlauf der Begegnung.

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