Lange gehegter Wunsch ging in Erfüllung

Klemens-Maria-Hofbauer-Kapelle erhielt Namenstafels

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Unser Bild zeigt von links: Alexander Brodt, Emil Donneberg und Bürgermeister Thomas Ludwig. (Foto: Liane Merkle)

Seckach. (lm) Mit dem Aufstellen einer sehr ansprechenden Namenstafel am Fuße der Klemens-Maria-Hofbauer-Kapelle ging für die Erbauer dieses Kleinods dieser Tage ein wirklich lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Denn erbaut wurde diese Kapelle am Seckacher „Hohen Berg“ als Symbol der Dankbarkeit von den nach dem II. Weltkrieg in Seckach sesshaft gewordenen Heimatvertriebenen vor genau 50 Jahren in einer großen Gemeinschaftsleistung. Denn in unzähligen ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden und mit Hilfe einer großartigen Spendenbereitschaft hatte der Bau dieser Waldkapelle im Mai 1964 fertig gestellt werden können. Damals konnte aus finanziellen Gründen keine Tafel mit den Namen der ehrenamtlichen Helfer angebracht werden.




Als mit Emil Donneberg am 1. Oktober 2013 ein Vertreter der nachfolgenden Generation die Pflege der Kapelle übernahm, wollte er diesem Wunsch nachkommen, und fand auch schnell freiwillige Helfer: konkret fertigte ihm Bertram Schwing, Ausbilder in der Überbetrieblichen Ausbildungswerkstätte (ÜAB) in Buchen, kostenlos diese Namenstafel an und Alexander Brodt, Geschäftsführer einer Metallverarbeitungsfirma in Adelsheim, spendete die Halterung für die Tafel. Für die Gestaltung der Außenanlage erhielt Emil Donneberg vom Sägewerk Karl Ühlein in Bödigheim zwei Fuhren Rindenmulch. Als erster Nutznießer dieser Aufwertung dankt die Gemeinde Seckach auf diesem Wege allen Firmen für ihre großzügigen Spenden.

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