Vermeintliche Bedrohung war Missverständnis

Wertheim.
Weil sie sich bedroht fühlte, alarmierte eine 54-Jährige am
Freitagvormittag die Wertheimer Polizei (NZ berichtete). Die Frau war mit ihren Hunden im Bereich des
Reinhardshofs spazieren gegangen, als sich ein offener Geländewagen
näherte. Offenbar aufgrund der starken Sonneneinstrahlung und des
Blickwinkels glaubte die Frau, eine Pistole in der Hand des Fahrers
des vorbeifahrenden Jeeps gesehen zu haben. Der beschuldigte
Fahrzeugführer las die Pressemitteilung und meldete sich gleich bei der Polizei. Er gab an,
weder eine Waffe zu besitzen, noch die Fußgängerin in irgendeiner
Weise bedroht zu haben. Er habe lediglich seinen eigenen Hund, der
angeleint im Fahrzeug mitfuhr, festgehalten. Aufgrund dessen
vorbeilaufender Artgenossen war er wohl unruhig geworden. Um zu
vermeiden, dass sich sein Vierbeiner verletzte, habe der Mann ihn
fixiert. Nach einer durchgeführten Tatnachstellung, erkannte die Frau
die verfälschte Sinneswahrnehmung und schloss nicht aus, sich
getäuscht zu haben.




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