„Wunderbare Natur gemeinsam schützen“

Dr. Dorothee Schlegel, MdB und der NABU Kleiner Odenwald e.V. trafen sich zur Naturbegehung in Aglasterhausen

Aglasterhausen (pm) „Es freut mich sehr, dass wir im ländlichen Raum immer noch die Möglichkeit haben, einen erholsamen und gleichzeitig lehrreichen Spaziergang in der überaus lebendigen heimischen Natur zu unternehmen“, erklärte SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Dorothee Schlegel.

Gemeinsam mit dem NABU Kleiner Odenwald e.V. startete sie zu einer Naturbegehung in Aglasterhausen, um die bisher geleistete langjährige Arbeit des Vereins ausführlicher kennenzulernen.

Zunächst begrüßte Bürgermeisterin Sabine Schweiger den NABU e.V. und die SPD-Abgeordnete im Rathaus in Aglasterhausen. „Es ist sehr schön, dass Dr. Schlegel sich so für unsere Natur interessiert. Bereits im vergangenen Jahr konnten wir uns zu einer kurzen Wanderung treffen“, freute sich NABU-Vorsitzende Gertrud Hoffmann.

Im Gespräch verdeutlichte Bürgermeisterin Schweiger die zukünftigen Herausforderungen kleinerer Gemeinden. Großen Raum nahmen die steigenden Energiekosten ein. Abgeordnete Schlegel verwies auf die EEG-Novelle, die im vergangenen Juli verabschiedet wurde: „Wir sind uns über die Herausforderungen im Klaren. Zum einen muss die Technik zur Wärmespeicherung weiterentwickelt und ausgebaut werden, um nachhaltig Wärme transportieren zu können, ohne dabei große Verluste durch den Transport in Kauf nehmen zu müssen. Zum anderen ist immer zu überlegen, wie durch alternative Bauweise und energetische Sanierung der Energieverbrauch reduziert werden kann.“ Dass dies bei Altbauten im Ortskern und insbesondere bei denkmalgeschützten Häusern kein leichtes Unterfangen ist, wurde im Dialog mit der Bürgermeisterin deutlich.

Im Anschluss ging es gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des NABU in die Natur. Der NABU berichtete ausführlich über die Maßnahmen, die in den vergangenen Jahren durch die ehrenamtliche Mitarbeit ermöglicht wurden. So wurden über 100 Obstbäume und mehrere Kilometer Hecke gepflanzt, um die Ausweitung der landwirtschaftlichen Flächen auszugleichen.

Grundsätzliches Ziel des Vereins ist die Biotopvernetzung. Auch andere Aufgaben wie der Schutz von Amphibien durch eine alljährliche Begleitung der Amphibien-Wanderungen im Frühjahr, werden von den Mitgliedern ausgeführt.

Gestartet wurde auch ein Turmfalken- und Schleiereulen-Programm. Es wurden in Aglasterhausen und in den umliegenden Ortschaften die Kirchtürme geöffnet und künstliche Nisthilfen eingebaut, die von den Vögeln alle angenommen werden. Ebenso wurden in der freien Feldflur etwa 600–700 künstliche Nisthilfen angebracht.

„Der NABU Kleiner Odenwald e.V. hat viel für die Aufwertung der Natur und den Erhalt der Artenvielfalt vor Ort getan und wird das sicherlich auch in Zukunft tun. Dafür dankte Schlegel den NABU-Mitgliedern

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