45.000 Ministranten in Rom

Auch aus der Region waren Ministranten beim Papst
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(Foto: privat)
Rom. (cw) 43 Ministranten und Betreuer aus der Seelsorgeeinheit Edith Stein Hoher Odenwald und Pfarrer Matthias Stößer verbrachten fünf Tage in der ewigen Stadt Rom. Unter dem Motto „Frei! Darum ist es erlaubt, Gutes zu tun“ fand dort die Ministrantenwallfahrt der deutschsprachigen Diözesen statt. Insgesamt 45.000 Ministranten, davon allein 10.000 aus der Erzdiözese Freiburg, versammelten sich in der ersten Augustwoche in Rom, um Gemeinschaft zu erleben, die Stadt zu erkunden und ihren Glauben zusammen mit Papst Franziskus und ihren Bischöfen zu feiern.

Während montags am Ankunftstag noch die Stadt von den Ministranten aus Eberbach, Neckargerach und Waldbrunn erkundet wurde, ging es dienstags vormittags für alle Freiburger „Minis“ in die Basilika St. Paul vor den Mauern.

Dort feierte Weihbischof Michael Gerber mit den Ministranten den Eröffnungsgottesdienst bei begeisterter Stimmung, wozu auch die Band „Pascasca“ ihren Teil beitrug. Nachmittags trafen sich alle Ministranten zur Papstaudienz auf dem Petersplatz. Nach dem Vorprogramm nahm sich Papst Franziskus viel Zeit um durch die Menge zu fahren. In der anschließenden Andacht sprach Franziskus in Deutsch zu den Ministranten. Er hob heraus, wie wichtig es ist, „frei“ zu sein, um die eigene Aufgabe im Leben mit ganzem Herzen zu erfüllen. Als Beispiel nannte Papst Franziskus Maria, die als Mutter von Jesus ihre Aufgabe in Freiheit angenommen hat.
Die folgenden Tage wurden genutzt, um Rom und den Vatikan weiter kennen zu lernen: So standen ein Besuch in den Vatikanischen Museen, die Kuppel des Petersdoms, das Kolosseum mit dem Forum Romanum und dem Circus Maximus, die Lateranbasilika und andere Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Auch die Entspannung kam nicht zu kurz: Der Donnerstagnachmittag wurde für einen Ausflug an das Mittelmeer bei Ostia genutzt.

Am Freitag trafen sich wieder alle Freiburger Ministranten in St. Paul zum Abschlussgottesdienst. Erzbischof Stefan Burger dankte allen Ministranten für ihren Dienst und rief sie auf, sich nicht von Unverständnis in Schule und Freundeskreis verunsichern zu lassen. Er berichtete, dass er selbst lange Jahre als Ministrant aktiv war, und bekam dafür lang anhaltenden Applaus. „Pascasca“ sorgte mit modernen geistlichen Liedern wieder für eine mitreißende Stimmung. „Das war der beste Gottesdienst, den ich bisher erlebt habe“, meinte einer der Ministranten im Anschluss.
Noch ganz getragen von der begeisterten Stimmung fuhren die Wallfahrer direkt danach mit dem Bus zurück nach Deutschland.

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