Maschinenbau-Manufaktur CeraCon setzt auf Wachstum

Klares Bekenntnis zum Standort Weikersheim

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Bürgermeister Klaus Kornberger (li.) und Wirtschaftsdezernent Jochen Müssig (Mitte) vom Landratsamt Main-Tauber-Kreis erhielten im Rahmen der Firmenbesuche von Geschäftsführer Andreas Kreissl (rechts) einen Einblick in die CeraCon GmbH in Weikersheim. (Foto: pm)

Weikersheim. (pm) Die Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises mit Dezernent Jochen Müssig und Wirtschaftsbeauftragter Verena Bamberger sowie Bürgermeister Klaus Kornberger haben in diesen Tagen die Firma CeraCon GmbH in Weikersheim besucht. Geschäftsführer Andreas Kreissl informierte bei einem Rundgang über das Unternehmen und seine aktuelle Situation.

Die CeraCon GmbH wurde im Jahr 2000 als Engineering- und Maschinenbauunternehmen gegründet. Heute ist das Unternehmen in drei Geschäftsbereichen an zwei Standorten erfolgreich. Ein Unternehmenszweig ist die Konstruktion von Industrieöfen, mit denen Produkte und Bauteile auf bis zu 220 Grad aufgeheizt sowie wieder abgekühlt werden können. „Wir haben uns auf die vertikale Bauweise spezialisiert und sind in diesem Sektor weltweit führend“, erläuterte Kreissl. Der zweite Geschäftsbereich umfasst individuell entwickelte Anlagen und Komponenten zum Verarbeiten und Aufbringen geschäumter Dichtungen direkt am abzudichtenden Bauteil. CeraCon setzt dabei auf ein geschlossenzelliges System.

Diese Art der Dichtung weist keine Schwammstruktur auf und kann sich daher nicht vollsaugen. „Wenn es wirklich dicht sein muss, kommt man um CeraCon nicht herum. Wir haben eine der undurchlässigsten Dichtungen“, erklärte Kreissl. Die Schaumdichtungen von CeraCon kommen unter anderem in der Automobilindustrie zum Einsatz und dienen dort dem Schutz elektronischer Komponenten. Für die Konstruktion individueller kundenspezifischer Anlagen in den beiden Geschäftsbereichen wird bestehende Technik auf vielfältige Art und Weise eingesetzt. Das dritte Standbein ist der Dienstleistungsbereich auf der Tauberhöhe in Weikersheim. Dort werden im Drei-Schicht-Betrieb Kundenbauteile im eigenen Anlagenpark mit Dichtschaum versehen. Neben der internationalen Automobilindustrie beliefert CeraCon unter anderem auch Firmen aus der Region.

CeraCon gehören derzeit 120 Mitarbeiter an. Die Ausbildungsquote liegt bei 18 bis 20 Prozent der Beschäftigten. Das Unternehmen wächst kontinuierlich in allen Geschäftsbereichen und plant eine Erweiterung am Firmensitz in Weikersheim. Kreissl spricht dabei ein klares Bekenntnis zum Standort aus. Die Stadt Weikersheim hat das Unternehmen in der Vergangenheit stets unterstützt. CeraCon nutzt für die Kundenbetreuung auch die touristische Infrastruktur des Main-Tauber-Kreises. „Die kulinarischen und touristischen Angebote im Main-Tauber-Kreis bieten eine ideale Infrastruktur, um unseren Kunden aus aller Welt ein guter Gastgeber zu sein“, sagte Kreissl.

Im Gespräch erläutert wurde zudem das Marketingkonzept der Wirtschaftsförderung mit den Themen „Karriere daheim“ und „Zukunft Main-Tauber“ sowie dem Marketing für den Wirtschaftsstandort Main-Tauber-Kreis. „Durch das Thema ‚Karriere daheim‘ soll jungen Menschen ein Überblick über die Vielfalt der im Main-Tauber-Kreis ansässigen Unternehmen, Handwerksbetriebe und Dienstleister verschafft werden“, erläuterte Dezernent Jochen Müssig. Darüber hinaus wird mit dem Thema „Zukunft Main-Tauber“ um Facharbeitskräfte und wissenschaftlich ausgebildete Arbeitnehmer geworben. „CeraCon legt den Fokus auf ‚Karriere daheim‘ und setzt auf Auszubildende und Mitarbeiter aus der Region“, betonte Kreissl.

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