Ausbau der L 527 von Mosbach nach Bergfeld

Vorläufige Freigabe für den Verkehr ab Freitag

Mosbach. (pm) Die Bauarbeiten für den Ausbau der Landesstraße 527 auf einer Länge von rund 1,6 Kilometern zwischen Mosbach und Bergfeld sind so weit fortgeschritten, dass das nahezu fertig gestellte Straßenstück für den Pkw- und Kleinlastverkehr bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen ab Freitag, den 19. Dezember 2014 im Interesse der Anlieger und Anwohner vorläufig für den Straßenverkehr freigegeben werden kann. Nach der Winterpause muss die L 527 allerdings nochmals für Restarbeiten und später im März oder April 2015 für den Einbau der Asphaltdeckschicht vorübergehend voll gesperrt werden. Bei günstiger Witterung werden für die Restarbeiten zwei Wochen und für den Asphalteinbau eine Woche benötigt. Das Regierungspräsidium wird den Zeitpunkt der Sperrungen rechtzeitig bekannt geben.

Die Fahrbahn der Landesstrasse ist bis auf die oberste vier Zentimeter starke Asphaltdeckschicht fertig gestellt. Die bergseitige Blocksteinwand und die 50 Zentimeter breite Straßenentwässerungsrinne sind vollständig fertig gestellt. Nach der Winterpause müssen noch als Restarbeiten das Andecken des Oberbodens und die Fertigstellung der Weganschlüsse und zu einem späteren Zeitpunkt der Einbau der Asphaltdeckschicht erfolgen.

Durch die noch fehlende Asphaltdeckschicht besteht jetzt zwischen der Entwässerungsrinne und dem Asphaltbelag ein Höhenversatz von 4 Zentimetern. Dieser Versatz muss aus Sicherheitsgründen mit Warnbaken abgesichert werden, so dass nur noch eine lichte Restfahrbahnbreite von 5,50 Metern verbleibt. Infolge dieses Bauzustandes ist auch der geordnete Abfluss des Straßenoberflächenwassers bei starkem Niederschlagsaufkommen nicht gewährleistet, so dass bei Nässe und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt Schleudergefahr bestehen kann. Der Durchgangsverkehr wird deshalb auf Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen und auf eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern begrenzt. Die ausgeschilderte Umleitung bleibt für den überörtlichen Pkw- und den Schwerlastverkehr bestehen.

Für die Gesamtmaßnahme investiert das Land Baden-Württemberg rund 2,8 Millionen Euro.

Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer in dem Streckenabschnitt um vorsichtige Fahrweise und um erhöhte Aufmerksamkeit.

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