Mit Papa auf Erlebnistour

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(Foto: Liane Merkle)

Mudau. (lm) Unter dem Motto „Mit Papa auf Erlebnistour“ hatte Gemeindereferent Michael Käfer bereits den dritten Vater-Kind Tag der Seelsorgeeinheit Mudau in der Odenwaldhalle organisiert, und damit ein Erfolgsrezept weiter verfeinert. Denn ein Nachmittag allein mit Papa und dessen ungeteilter Aufmerksamkeit ist schon etwas Besonderes, das die Väter und die Erstkommunionskinder gleichermaßen genießen. Außerdem hatte sich das Team um Michael Käfer wieder ausgefallene Spiele einfallen lassen.

Kaum angekommen galt es, das Vertrauen zueinander zu stärken. Auf einem kniffligen Parcours, den das Vorbereitungsteam gestellt hatte, führte zunächst der Vater sein Kind mit verbundenen Augen über – und unter zahlreichen Hindernissen hinweg. Die größte Herausforderung war dann am Ende des Weges der „blinde Sprung“ in die Arme von Papa. Im Anschluss daran wurden dann die Rollen getauscht, und das Kind führte den Papa. In einem besonderen „Vater – TÜV“ konnten die Väter mit ihren Kindern anhand von ausgewählten Testfragen herausfinden, wie gut sie einander kennen. Und dann hieß es „Segel setzen“.

Dazu baute sich jedes Vater-Kind-Paar aus vorgefertigten Holzteilen fachkundig ein kleines Schiff zusammen. Das Segel dazu bestand aus einem Blatt mit den Fragen „Was unternehmen Vater und Kind gemeinsam?“ „Was gefällt dir an Papa?“ und „Was findest du an deinem Kind spitze?“ sowie den Antworten dazu. Ein solches Segel am Boot sollte als Symbol gelten für alles, was frischen Wind und Schwung in die Vater – Kind Beziehung bringen kann.

Und schließlich schloss der Nachmittag mit einer „Kirchenrally“, welche die Gruppen bis hinauf zum Kirchturm und in die Sakristei führte, und dabei interessante Fakten über die Mudauer Pfarrkirche zutage förderte. Der Höhepunkt des Tages war dann ein Lagerfeuer auf dem Mudauer Grillplatz. Es gab Stockbrot und gegrillte Würste und während die Väter am Lagerfeuer in Gespräche vertieft waren machten ihre Kinder den umliegenden Wald unsicher.

Zum Abschluss wurde das Feuer nochmal richtig geschürt und mit einem gemeinsamen Abendgebet endete dieser erlebnisreiche Tag. Während die Väter normalerweise in der Erstkommunionvorbereitung oft eher außen vor als mitten drin sind, hat dieser Tag doch eindrucksvoll gezeigt, was Väter und ihre Kinder schaffen können, wenn sie die Möglichkeit haben, gemeinsam Zeit zu verbringen.

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