Gerechtes Remis in Kampfspiel

SV Schefflenz – TSV Schwarzach    1:1 (0:0)

Schefflenz. (ck) Ein am Ende gerechtes Unentschieden gab es zum Jahresauftakt beim Heimspiel der SV Schefflenz gegen den TSV Schwarzach.

Auf schwer bespielbarem Rasen entwickelte sich ein Spiel auf kämpferischem Niveau. Spielerisch ging auf beiden Seiten wenig zusammen. Die Gäste machten insgesamt aber den wacheren Eindruck und hatten leichte Vorteile. Klare Torchancen blieben aber auf beiden Seiten aus. So war der emotionalste Moment der ersten Hälfte die 32. Spielminute. Während die Spieler der SVS auf einen Abseitspfiff warteten, lief Gästespieler Schmitt alleine auf SVS-Keeper Alexander Wetterich zu. Dieser kam zum richtigen Zeitpunkt aus dem Tor und konnte die Situation klären. Überraschenderweise entschied der Referee in dieser Situation aber auf Foul. Da dies im Strafraum war, zeigte er auf den Elfmeterpunkt und zeigte Wetterich die rote Karte. Nach einigen turbulenten Momenten und einem Gespräch mit seinem Assistenten, nahm der Schiedsrichter zurecht seine Entscheidung zurück und es ging ohne Strafstoss und elf gegen elf weiter. Kurz vor der Pause noch eine gute Möglichkeit für den SVS, doch Anton Werner verzog. So ging es mit einem torlosen Remis in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel gleich jeweils eine gute Möglichkeit für beide Mannschaften. Zuerst verzogen die Gäste frei vor dem Tor knapp und auf der Gegenseite scheiterte Matthias Lang am Gästekeeper. In der 52. Spielminute die Führung für die Gäste aus Schwarzach. Ein Freistoss wurde per Kopf nach hinten verlängert und da stand Hannes Bock völlig frei und überwand SVS-Torhüter Wetterich zum 0:1. Es blieb bei einem reinen Kampfspiel ohne große spielerische Momente. Der SVS wechselte dann zweimal und versuchte den Druck zu erhöhen. Der zweite Wechsel entpuppte sich dann auch als Glücksgriff. Der 3 Minuten vorher eingewechselte Andreas Becker stand bei der Hereingabe von Anton Werner genau richtig und erzielte den 1:1-Ausgleichstreffer. Danach noch Möglichkeiten auf beiden Seiten, doch es blieb beim leistungsgerechten Unentschieden. 

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