Erfolgreiche Teilnahme bei „Jugend forscht“

von Marco Wittrich

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Team Sportlaser.  (Foto: privat)

Eberbach. (pm) Im letzten Monat hat das Hohenstaufen-Gymnasium Eberbach erneut erfolgreich am “Jugend forscht” Regionalausscheid Nordbaden teilgenommen. Dieses Jahr startete das HSG mit zwei Teams, bestehend aus jeweils drei Schülern der Kursstufe. Die Veranstaltung fand in diesem Jahr bei Roche Diagnostics GmbH in Mannheim statt.

Die beiden Projekte der HSG-Teams wurden in den Kategorien Physik und Technik angemeldet. Im Fachbereich Physik nahmen Marco Wittrich, Tim Holzschuh und Hans Geißner mit einem Projekt zur lasergestützten Audioübertragung mittels Amplitudenmodulation teil. Sie entwickelten dabei ein neuartiges System, das ein Musiksignal nur mittels eines Lasers übermittelt. Erweitert hat das Team seinen Aufbau durch Elemente zur Signalmodulation, unter anderem durch Polarisationsfilter. Im Rahmen diverser Messungen haben die  Schüler zeigen können, wie sich das Signal in Abhängigkeit zu verschiedenen Variablen verändert und damit, wie sich die Übertragungsqualität verbessern lässt.

Das zweite Projekt, ein Laser-basiertes Biathlongewehr, startete im Fachbereich Technik und wurde von Melvin Strobl, Christopher Schuster und Joschka Schöner präsentiert. Durch einen intelligenten Aufbau, bei dem sowohl ein Laser als Schießeinheit und Fotowiderstände zur Trefferanzeige direkt im Gewehr verbaut wurden, können die Schüler mit einem komplett passiven Ziel arbeiten. Dazu benutzen sie im Ziel spezielle Reflektoren, die charakteristisch alle einfallenden Lichtstrahlen wieder in ihre ursprüngliche Richtung reflektieren. Da der verwendete Laser aufgrund von Sicherheitsrichtlinien leicht streut, werden die reflektierten Lichtstrahlen von den kreisförmig um den Laser angeordneten Fotowiderständen detektiert und intern von einem Mikrocontroller ausgewertet. Die innovative Erfindung hat das Potential, den Schießsport zu reformieren und bedeutend sicherer zu gestalten.

Auch wenn die Schüler in zwei verschiedenen Teams bei dem Wettbewerb starteten, resultieren beide Projekte aus einer Gruppenarbeit der sechs Oberstufenschüler. Beide Teams wurden von  Dr. Matthias Hauck betreut und sind mit ihrer Platzierung, 2. Platz im Fachbereich Physik und 3. Platz in Technik, zufrieden. Als Nächstes möchten die Schüler nach dem Abitur mit einem Studium im naturwissenschaftlichen Bereich ihre bereits erworbenen Fähigkeiten nutzen und erweitern.

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Team Laser-Audio-System. (Foto: privat)

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