AWO Binau für jung und alt

Binau. (rt) Zahlreiche Mitglieder und Bürgermeister Peter Keller und die AWO-Kreisvorsitzende Gabi Teichmann als Ehrengäste der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Ortsvereins Binau der Arbeiterwohlfahrt machten deutlich, dass die AWO in Binau einen festen Platz in der Dorfgemeinschaft einnimmt. Nach der Begrüßung und dem Totengedenken durch den Ortsvereinsvorsitzenden Gerd Teßmer folgten die Grußworte der Gäste.

Bürgermeister Peter Keller, schon seit Jahren bei AWO-Jahreshauptversammlung präsent, bestätigte der Binauer AWO einen festen Platz im örtlichen Dorfgeschehen, sei es durch Angebote an die Kinder durch das alljährliche Ferienprogramm, durch das traditionelle Fahrrad-Turnier in Zusammenarbeit mit der Polizei oder durch die Angebote für Familien in Form von Ausflügen oder dem Gemeindenachmittag oder in Form von Besuchen bei älteren Mitbürgern. Er danke dem Vorsitzenden Gerd Teßmer und seiner Stellvertreterin Monika Friedrich für ihr Engagement und wünschte dem Ortsverein weiterhin viele helfende Hände, um in Binau aktiv sein zu können. Angesprochen wurde auch, inwieweit sich  Bürgerinnen und Bürger in die Arbeit mit den in Binau wohnenden Asylbewerbern einbringen könnten.

AWO-Kreisvorsitzende Gabi Teichmann überbrachte die Grüße vom Kreisvorstand und stellte die gute Zusammenarbeit der Binauer AWO mit dem Kreisverband heraus. Bei den Aktivitäten im Kreis könne man mit den Binauer AWO-Vertretern immer rechnen. Auch beim letztjährigen Dorffest hätten die Beiträge der AWO für jung und alt eine gute Akzeptanz und viel Resonanz gehabt.

In seinem Rechenschaftsbericht ging Gerd Teßmer auf die gute Zusammenarbeit mit den anderen Binauer Vereinen ein, was sich besonders beim Sommerferienprogramm und beim Dorffest deutlich gezeigt habe. Das Kinderprogramm in den Sommerferien sei wieder gut angenommen worden und auch der Familienausflug in den Luisenpark erfreue sich guten Zuspruchs. Lediglich der Gemeindenachmittag finde schon seit einiger Zeit nur noch geringes Interesse im Dorf, was auch der DRK-Ortsverein, der bisher im jährlichen Wechsel mit der AWO diesen Nachmittag veranstaltete, festgestellt habe. Deshalb wurde nach einer längeren Diskussion zu diesem Thema beschlossen, ab diesem Jahr auf die Ausrichtung des Gemeinde-Nachmittags zu verzichten und diese Veranstaltung an die Gemeinde zurückzugeben.

Angeregt wurde vom Vorsitzenden, am Besten in Zusammenarbeit mit den Gartenfreunden und dem Heimatverein, im Mai oder Juni eine Tagesfahrt zur Landesgartenschau nach Mühlacker für alle Mitbürger anzubieten. Man werde mit den beiden örtlichen Vereinen entsprechende Kontakte aufnehmen.

In seinem ersten Bericht als Ortsvereinskassierer konnte Helmut Hartmann für 2014 ein leichtes Plus vermelden. Obwohl alle Programmpunkte stattgefunden hätten, konnte 2014 ein lichter Überschuss erwirtschaftet werden. Die beiden Kassenprüferinnen Brigitte Seifert und Heide Teßmer bescheinigten Helmut Hartmann eine einwandfreie Buch- und Kassenführung, so dass der Kassierer einstimmig entlastet werden konnte.

Die AWO-Kreisvorsitzende Gabi Teichmann stellte zunächst die aktuelle Situation des AWO-Kreisverbandes vor, in dem einerseits die Ortsvereine ehrenamtlich sozial tätig seien und andererseits die AWO als gemeinnützige GmbH professionelle Wohlfahrtsarbeit mit insgesamt 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern  leiste. Demnächst könne das Pflegeangebot durch eine neue AWO-Einrichtung in Dallau noch erweitert werden. Die Fertigstellung stehe noch in diesem Jahr auf der Agenda. Gabi Teichmann, selbst in der AWO-International ehrenamtlich tätig, sprach auch das Engagement der AWO-International in der Dritten Welt an, wo man sich im umweltgerechten Anbau von Kaffee und Baumwolle zu gerechten Löhnen engagiere und entsprechende Projekte zur Selbsthilfe unterstütze.

Im zweiten Teil ihrer Ausführungen stellte Gabi Teichmann die Veränderungen in der Pflege durch die „Pflegereform 2015“ vor. Durch die Einführung einer „Pflegestufe 0“ seien nun auch Hilfen für nicht direkt pflegebedürftige Mitbürger möglich, etwa wenn es um  Hilfen beim Einbau von barrierefreien Zugängen oder anderen Hilfsmitteln gehe. Allen Anwesenden überreichte sie dazu eine Informations-Broschüre.

Mit der Besprechung der anstehenden Projekte im Jahresprogramm 2015 ging man zum gemütlichen Teil über.

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de


Artikel empfehlen: