Straßensanierung geht mit Hochdruck voran

Neckar-Odenwald-Kreis. (pm) Die Landesregierung hat die Mittel für den Erhalt von Landesstraßen und Brücken  auf 120 Millionen Euro erhöht. Die CDU-geführten Vorgängerregierungen hatten seit 1996 im Durchschnitt nur 40,7 Millionen Euro pro Jahr investiert.

Vor diesem Hintergrund freut es Georg Nelius ganz besonders, dass in der ersten Tranche von Sanierungsmaßnahmen im Jahr 2015 auf der L 527 auch die Unterführung der Elz bei Mosbach und die Ortsdurchfahrt Mosbach dabei sind. „Diese Maßnahmen waren schon lange überfällig. Nun macht die Landesregierung endlich Nägel mit Köpfen, so dass die Sanierung bald beginnen kann“, so der Abgeordnete. Weitere Erhaltungsmaßnahmen im Neckar-Odenwald-Kreis betreffen folgende Straßen:

  • B 27: Hettinger Talbrücke, Abschnitt Höpfingen-Hardheim, Ortsdurchfahrt Mosbach
  • B 37: Streckenabschnitt bei Diedesheim
  • B 47: Streckenabschnitt Walldürn – Walldürner Höhe
  • L 582: Streckenabschnitt Osterburken – Bofsheim
  • L 615: Ortsdurchfahrt Limbach, Ortsdurchfahrt Muckental
  • L 1095: Überführung der Bahn bei Osterburken, Ortsdurchfahrt Adelsheim

Nelius begrüßte in diesem Zusammenhang das Bauprogramm 2015 für die Sanierung von Bundes- und Landesstraßen durch die Landesregierung. „Das offene und transparente Verfahren priorisiert nach klar festgelegten Kriterien. Das war seit langem eine Forderung von Grünen und SPD, nachdem sich CDU-Regierungen jahrelang vor dieser unangenehmen Aufgabe gedrückt haben“, erklärte der Abgeordnete. Er sieht die Sanierung von Bundes- und Landesstraßen damit auf einem guten Weg. „Nach Jahren der Vernachlässigung der Straßeninfrastruktur durch CDU und FDP wird die grün-rote Landesregierung dem  Holterdiepolter auf den Straßen im Land Zug um Zug ein Ende bereiten“, betonte Nelius.

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4 Kommentare

    • Das ist keine Bundes- oder Landstraße. Daher muss hier die Gemeinde Waldbrunn aktiv werden. Am kommenden Montag wird der Gemeinderat diese Maßnahme beraten. Allerdings kostet das bis zu 500.000 Euro. Da muss man sich dann fragen, ob das angemessen ist. Für die paar Autos, die da hoch und runter müssen, würde man evtl. kostengünstiger sanieren können. Vielleicht alle 10 Jahre neuer Asphalt würde möglicherweise auch reichen und bedeutend weniger kosten.

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