Klinik verleiht Mosbach ein neues Gesicht

Auf der Baustelle der „Diakonie-Klinik Mosbach“ der Johannes-Diakonie herrscht Hochbetrieb

Klinik Baufortschritt

(Foto: pm)

Mosbach. (pm) Der Winter hat es gut gemeint mit der Großbaustelle der „Diakonie-Klinik Mosbach“. Keine extremen Minusgrade oder Schneemassen behinderten den Fortschritt des Neubaus der Johannes-Diakonie an der B 27. „Alles läuft nach Plan“, kann daher Oberbauleiter Alexander Endlich vom ausführenden Generalunternehmer Michael Gärtner aus Eberbach bestätigen. Es herrscht Hochbetrieb. Etwa 50 Arbeiter seien derzeit auf der Baustelle aktiv, um das neue Gebäude wachsen zu lassen. Ein Gebäude, das dem nördlichen Stadteingang Mosbachs ein neues Gesicht verleihen wird.

Auf dem Gelände zwischen Friedhof und dem Ausbildungsgebäude des Berufsbildungswerks Mosbach-Heidelberg entsteht aktuell ein in Nordbaden einmaliges Zentrum der Behindertenmedizin, das mehrere bereits bestehende Angebote der Johannes-Diakonie zusammenfasst. Ab Mitte 2016 werden dort unter anderem eine Neuropsychiatrische Klinik, eine Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, eine Belegabteilung für Innere Medizin, psychiatrische Ambulanzen sowie Labore inklusive EKG, EEG und Röntgen zu finden sein. 88 Betten wird die Klinik nach Fertigstellung bereithalten, weitere zehn Betten stehen am Standort Tauberbischofsheim bereit. Rund 140 Mitarbeitende verschiedener Professionen werden künftig ihren Arbeitsplatz im Neubau haben.

„Eigentlich existiert die Klinik heute schon“, erläutert Alexander Straus, Leiter des Geschäftsbereichs Gesundheit der Johannes-Diakonie. Neu sei nur das Gebäude mit seiner Nutzfläche von etwa 5500 Quadratmetern. Schon seit Jahrzehnten ist eine Neuropsychiatrische Klinik am Standort Mosbach beheimatet, vom Schwarzacher Hof zieht die bestehende Kinder- und Jugendpsychiatrie in die Große Kreisstadt in ein dann neues, modernes medizinisches Kompetenzzentrum, das den Klinikstandort Mosbach stärkt und erweitert.

Doch bis es soweit ist, wartet auf das Team um Oberbauleiter Alexander Endlich jede Menge Arbeit. Noch bis zum Sommer laufen in einigen Abschnitten die Arbeiten am rund 120 Meter langen Rohbau, werden Bodenplatten gegossen, Bewehrungen erstellt, Wände betoniert und gemauert. In den zuerst erstellten Gebäudeabschnitten am südlichen Rand des Areals nahe dem Friedhof beginnt derweil bereits der Innenausbau, werden Leitungen und Rohre verlegt und bald auch die ersten Fenster eingebaut. „Alles geht Hand in Hand“, so Endlich. Er rechnet damit, dass in den kommenden Monaten über 100 Menschen gleichzeitig an der Fertigstellung der Diakonie-Klinik arbeiten werden.

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Am Ende wird das Gebäude maximal drei Etagen aufweisen, wobei sich diese terrassenförmig an das bestehende Gelände anpassen. Die dadurch entstehen Flachdachflächen werden begrünt. Und die Klinik wird schließlich auch eine eigene Zufahrt von der B 27 erhalten. Eine Übergabe des Gebäudes ist für Frühjahr 2016 vorgesehen, danach beginnt der Einzug der Klinikabteilungen. Die geplante Gesamtbausumme liegt bei 24,5 Millionen Euro, wobei das Land Baden-Württemberg das Projekt mit rund 16,25 Millionen Euro unterstützt.

Eine gute Möglichkeit, sich vor Ort ein Bild über die neue „Diakonie-Klinik Mosbach“ zu machen, bietet übrigens das Sommerfest der Johannes-Diakonie am Sonntag, 28. Juni. Dann werden sowohl die Firma Michael Gärtner als auch die Johannes-Diakonie über Bau und künftige Nutzung des Gebäudes informieren.

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