„Rauchmelder haben Leben gerettet“

Landratsamt weist auf wichtige Funktion und gesetzliche Installationspflicht hin

Neckar-Odenwald-Kreis. „Rauchmelder haben Leben gerettet“ – diese abgewandelte Version des gängigen Merksatzes „Rauchmelder retten Leben“ unterstreicht der Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises Dr. Achim Brötel: „In mehreren Fällen, zuletzt im Februar in Hardheim, verhinderten Rauchmelder Personen- und Sachschäden im Kreis. Das möchte ich jedem deutlich machen, der noch keine Rauchmelder installiert hat.“ Aus Anlass eines vom Deutschen Feuerwehrverband unterstützten bundesweiten Rauchmeldertags machen Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr und die Baurechtsbehörde des Kreises noch einmal auf die wichtige Funktion der kleinen und günstig zu beschaffenden Melder aufmerksam. Denn es seien noch immer nicht alle Haushalte mit den Geräten ausgestattet, obwohl dies seit Januar 2015 gesetzlich vorgeschrieben ist. Rauchmelder müssen demnach in Aufenthaltsräumen, in denen Personen schlafen, und auf den entsprechenden Rettungswegen installiert werden. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um das Eigenheim, Mietobjekte oder beispielsweise Hotels handelt. Und nur mit dem Einbau ist es nicht getan: „Nach der Installation müssen die Melder regelmäßig und ordnungsgemäß gewartet werden, damit sie im Ernstfall einwandfrei funktionieren“, sagt Kirschenlohr.

Informationen und weiterführende Links finden sich auf der Webseite des Kreisfeuerwehrverbandes Neckar-Odenwald-Kreis unter www.feuerwehr-nok.de. Die Feuerwehren im Kreis beraten auch gern vor Gerätekauf und geben Tipps für die korrekte Montage.

Hintergrundinformation:

Laut Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg sterben jährlich rund 400 Menschen in Deutschland bei Bränden, die Mehrzahl von ihnen in Privathaushalten. 95 Prozent fallen dabei nicht den Flammen zum Opfer sondern einer Rauchvergiftung.

Infos im Internet:

www.feuerwehr-nok.de

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