Kreis eröffnet neue Flüchtlingsunterkunft

Landrat dankt Stadt Adelsheim, dem Arbeitskreis Asyl und den Mitarbeitern des Landratsamtes
 
 Adelsheim. (pm) Um weitere geeignete Möglichkeiten zur Erstunterbringung von Asylbewerbern zu schaffen, eröffnet der Neckar-Odenwald-Kreis heute in Adelsheim eine Gemeinschaftsunterkunft für 50 Bewohner. Landrat Dr. Achim Brötel, Bürgermeister Klaus Gramlich und der örtliche Arbeitskreis Asyl können zunächst 22 männliche syrische Staatsangehörige begrüßen, die bisher in der Gemeinschaftsunterkunft in Hardheim gewohnt haben. Der Arbeitskreis Asyl wird die Bewohner mit einem Begrüßungsfest willkommen heißen. Es ist beabsichtigt, bis Ende Juni das Wohnmodul mit weiteren 28 männlichen Asylbewerbern aus Syrien und dem Irak zu belegen.
 
 Landrat Dr. Brötel sagte vor der Eröffnung: „Es ist uns wichtig, dass wir Menschen, die bei uns Schutz suchen, verantwortungsvoll unterbringen und gut integrieren. Die neue Gemeinschaftsunterkunft, die wir hier in Rekordzeit errichtet haben, hilft uns dabei. Ich danke allen Beteiligten, insbesondere der Stadt Adelsheim für die gute Kooperation, dem Arbeitskreis Asyl für das Engagement und unseren Mitarbeitern im Landratsamt für den großen Einsatz.“
 
 Dr. Brötel verwies aber auch darauf, dass der Landkreis in Zukunft auf eine schnellere und umfangreichere Unterstützung des Bundes und des Landes Baden-Württemberg angewiesen sei, um den weiterhin stark wachsenden Zustrom an Asylbewerbern zu bewältigen. Dies sei gerade auch noch einmal mit der „Schluchseeer Erklärung“ der Landrätekonferenz unterstrichen worden.
 
 Die neue Gemeinschaftsunterkunft in Adelsheim wurde in Modulbauweise mit zusammenhängenden Wohncontainern auf den Tag genau in fünf Monaten errichtet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 705.000 Euro, was auch den Kauf des Grundstücks vom Land Baden-Württemberg einschließt.
 
 Die Unterkunft am Friedrich-Gerner-Ring ist so gelegen, dass die Innenstadt wie auch der Bahnhof und Einkaufsmärkte zu Fuß gut erreichbar sind. Betreut wird sie von einer Verwaltungskraft des Landkreises, zwei Sozialarbeiterinnen der Caritas bzw. der Diakonie sowie einem Hausmeister, der auch für die Gemeinschaftsunterkunft Osterburken zuständig ist.
 
 Ebenfalls am Friedrich-Gerner-Ring liegen vier Wohnungen, in denen bereits seit Dezember 2014 22 Asylbewerber untergebracht sind. Diese Wohnungen werden als Teilbereiche der neuen Gemeinschaftsunterkunft Adelsheim gesehen. Die Landkreisverwaltung baut derzeit zudem ein weiteres Wohnmodul mit 42 Plätzen für die Unterbringung von Familien und Wohngemeinschaften in unmittelbarer Nähe der Unterkunft.

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de


Artikel empfehlen:

8 Kommentare

    • warum? hast interesse?

      für frauen und kinder sind die gefahren und strapazen einer flucht meist zu hoch. aber du kannst dich gerne politisch für den familiennachzug engagieren, wenn dir das so am herzen liegt …

    • wen meinst du denn mit volk? die mit deutscher staatsangehörigkeit? die hier seit geburt leben? die mit 75% deutschem blut? wie hättest du es denn gerne? menschlich oder eher so die richtung rassisch und nazi-like?

      oder reicht dein ALG-II nicht?

      die leute flüchten vor einem krieg, haben alles verloren: haus, habe und verwandte. deren situation willst du mit deinem gesättigten leben in deutschland vergleichen? ich könnte kotzen!

  1. Immer willkommen diese Fachkräfte. Auf dass sie weiterhin hier ihr Unwesen treiben, und unser Recht mit Füßen treten. Das wird alles irgendwann ein böses erwachen geben. Wehe wenn unser Volk wieder erweckt wird

    • ach, darf man hier schon unverhohlen mit einem neuen holocaust drohen? ist das schon volksverhetzung? aber schön, dass du das hier mit vollem namen und facebook-profil machst, lieber sven wagner aus mosbach.

  2. Diese Menschen kommen nicht zum Spaß! Ihr hab wohl vergessen, dass wir Menschenrechte haben, die für alle gelten…für euch, mich und die Personen die momentan um ihr Leben fürchten müssen und versuchen zu fliehen. Bei solchen Kommentaren frage ich mich, ob ihr in letzter Zeit nicht gesehen habt, welche Zustände auf den Booten herrschen? Ich weiß nicht ob ich mein Kind da rein setzen würde und ich bin zum Glück auch nicht in der Situation das entscheiden zu müssen. Außerdem gibt es sehr wohl Frauen und Kinder (hier spricht man/frau von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen). Wo ist denn das Mitleid geblieben? Oder die Solidarität? Die Hilfsbereitschaft? Wenn ihr denkt, dass Deutschland diese Werte nicht braucht dann fällt mir auch nur noch „Armes Deutschland“ ein. Ich schäme mich für die Unmenschlichkeit, mit der diese Menschen hier bzw. in Europa (größtenteils) empfangen werden! Und immer dieses „wann wird an das eigene Volk gedacht“. Was ist denn das Problem? Die Flüchtlinge bestimmt nicht oder glauben einige wirklich, dass es hier in irgendeiner Weise besser wäre, wenn keine Flüchtlinge aufgenommen werden würden? HAHAHA! Statt sich Flüchtlinge und andere „Minderheiten“ als Sündenbock zu suchen, solltet ihr anfangen euch über unsere Wirtschaft und Politik Gedanken zu machen…wo bleibt den der Reichtum/ das Geld? Informiert euch! Ich könnte echt kotzen bei solchen Kommentaren!

Kommentare sind deaktiviert.