Panne macht Podiumsplatz zunichte

Starke Aufholjagd führt in die Top 10

Biebertal. Auf dem knapp 500 Meter hohen Dünsberg, in Biebertal, in Nordhessen, fand dieser Tage im Rahmen der Rennserie „Enduro One“ erstmals ein Enduro-Rennen für Mountainbiker statt.  Wie immer in dieser Bike-Sparte, begann der Wettkampf samstags mit einem Prolog, bei dem die aus zahlreichen Cross-Country-Wettbewerben berühmt-berüchtigte „Rutsche“ zu durchfahren war.

Alessandro Sepp (Team Vogts bike“n“ride) aus Waldbrunn konnte sich über mangelnde Konkurrenz in seiner Altersklasse nicht beschweren, standen doch 100 Konkurrenten zum Kräftemessen bereit.  

Zu den starken Gegnern gesellte sich gleich zum Auftakt auch noch Pech, als ein Kettenklemmer beim Prolog eine bis dahin fehlerfreie Fahrt stoppte. So musste sich der Odenwälder mit dem 24. Rang begnügen. Sepp stand zwar im besten Viertel auf dem Ergebnistableau, aber er verlor gut 15 Sekunden auf den späteren Sieger. Nun galt es dieses Malheur am Sonntag wett zu machen.

Auf 32 Kilometern und 1.500 Höhenmetern mussten die Athleten sechs Wertungsprüfungen absolvieren. Alessandro Sepp nutzte auf diesen Segmenten seine Chance und fuhr dank seiner starken Fahrtechnik absolute Spitzenzeiten. So konnte er sich von Wertungsprüfung zu Wertungsprüfung immer weiter nach vorne kämpfen. In einer Wertungsprüfung lag er sogar zeitgleich mit dem Sieger Anton Wuscher in Front.

Einen Podiumsplatz verpasste Alessandro Sepp dennoch, da er aufgrund der Panne vom Vortag, am Ende „nur“ auf dem achten Platz landete.

Dementsprechend enttäuscht war Sepp am Ende, war er doch sicher, dass es auf jeden Fall aufs Treppchen gereicht hätte, wäre es bei einem pannenfreien Prolog geblieben. 

Sepp Biebertal

(Foto: privat)

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