Mosbach: Als Fachkräfte sehr gesucht

Johannes-Diakonie: Fachschule für Sozialwesen verabschiedete ihre Absolventen

 

Mosbach. (pm) Die Fachschule für Sozialwesen der Johannes-Diakonie Mosbach hat bei einer Feier im Kultur- und Begegnungszentrum fideljo Absolventen in gleich drei Berufen verabschiedet. Neben frisch gebackenen Heilerziehungspflegern und -helfern bekamen auch zwölf Absolventen des neu eingerichteten Ausbildungsgangs Heilerziehungsassistenz ihre Urkunden. Außerdem wurden bei der Feier einige der Schulabgänger zusätzlich für die erfolgreiche Qualifikation zum Übungsleiter Rehasport geehrt. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte die Band „Recharged.“

Der Pädagogische Vorstand der Johannes-Diakonie, Jörg Huber, beglückwünschte die Absolventen vor den über 200 Gästen zu ihren Leistungen. Sie seien als Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt sehr gesucht. Zugleich müssten sie sich in Zeiten der Inklusion und veränderter Arbeitsbedingungen in der Behindertenhilfe flexibel und lernfähig zeigen. „Sie werden mehr als Coach gefragt sein, denn als Fürsorger“, erklärte Huber. Dass aber auch Fachkräfte im schwierigen Berufsalltag einen persönlichen Trainer benötigen, machte die zuständige Geschäftsbereichsleiterin, Kerstin Wolff, deutlich. Egal, ob Eltern, Partner oder Mentoren, es brauche jemanden, der sagt: „Du schaffst das!“  Auch Pfarrer Richard Lallathin und die Mitarbeitervertretung der Johannes-Diakonie schlossen sich den guten Wünschen der anderen Grußwortredner an.

Mit einer teils humorvollen, teils sehr persönlichen Ansprache verabschiedete Schulleiterin Birgit Thoma die ehemaligen Fachschüler. Vor allem betonte sie, dass gerade für einen sozialen Beruf Fachwissen alleine nicht ausreicht. Vielmehr komme es auf den richtigen Blick auf den Menschen und dessen Bedürfnisse an. „Die Fachschule wollte Ihnen daher auch eine wertschätzende Haltung vermitteln, gegenüber anderen Menschen, aber auch gegenüber sich selbst“, schloss Thoma.

Anschließend bekamen die Absolventen ihre Urkunden. Die Prüfungsbesten erhielten als Anerkennung zusätzlich Buchgutscheine. Besonders hob Birgit Thoma die Leistung der angehenden Heilerziehungspflegerin Rebecca Mäule hervor, die den „sensationellen Notendurchschnitt“ von 1,0 erreichte.

Die Fachschule für Sozialwesen hat ihren Sitz in Neckarbischofsheim. Sie bietet neben beruflichen Ausbildungsgängen auch Fort- und Weiterbildungen für Berufe in der Behindertenhilfe an.

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Die prüfungsbesten Absolventen der Fachschule wurden besonders geehrt. (Foto: pm)

Die Absolventen im Überblick:

Heilerziehungshelfer: Dominik Bayer, Joshua Berdel, Roksana Dobrowolska, Joanna Goletzko, Anika Mika, Sandra Radowsky, Igbadete Salihi

Heilerziehungsassistenten: Lukas Bäder, Angela Catalán, Eva Denschlag, Elisa Dowidat, Lovis Hack, May Ann Hamberger, Nathalie Hauck, Andreas Nusser, Yaprak Sahin, Hanna Schierbauer, Vivien Schwab, Aaron Zeller

Heilerziehungspfleger: Lukas Adamasky, Dominik Allgaier, Darja Balatzki, Billy-Josephine Barthès, Marvin Bechtold, Greta Benderskyte, Shanice Benz, Nicholas Brauch, Frederik Brucksch, Janine Deversi, Moritz Dierdorf, Oleg Echner, Anja Fath, Ina Fix, Marc Gärtner, Verena Geyer, Michael Giovane, Alexandra Haag, Janine Helmreich, Laura Hofheinz, Swetlana Kalteis, Yasemin Karakus, Florian Kern, Dennis Klingmann, Jasmin Köhler, Dorothee Leinen, Rebecca Mäule, Yannic Meyer, Julika Morasch, Jelena Neff, Xenia Nentwich, Stefanie Neureither, Gisele Nunes-Hemer, Lisa Paracucchi, Michelle Pascher, Melanie Poller, Marina Rommeis, Sophia Rössel, Elena Schäfer, Philipp Schmautz, Ann-Kathrin Schorpp, Maditha Schulz, Nicolas Sigmund, Gülcan Sönmez, Anja Stanchly, Yüksel Temizer, Viviane Thoni, Sabine Vetter, Silke Vogel, Lena Waffenschmidt, Nathalie Weber, Fabian Windorfer, Denise Wünstel

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Rebecca Mäule (li.) erreichte einen Notenschnitt von 1,0. Schulleiterin Birgit Thoma  gratulierte. (Foto: pm)

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1 Kommentar

  1. Diese woche, südzucker spendet arbeitskleidung, schön und gut, aber das ist wie wenn das geld in den neckar geworfen wird, so wie die johannes diakonie das geld mit 3händen rausschmeißt, und wenn sie das nicht macht, bekommt sie das nächstes jahr das geld gekürzt, genau wie bei der bundeswehr

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