Das Foto zeigt die Präsidentin des Landgerichts Jutta Kretz (hinten 7.v.li.), die Ausbildungsleiterin Vorsitzende Richterin am Landgericht Susanne Wunderlich (vorne 5.v.li.) und die Sachbearbeiterin für Referendarsachen Petra Schindler (hinten re.) mit den neuen Referendarinnen und Referendaren. (Foto: pm)
Mosbach. (pm) Anfang Oktober haben 18 neue Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare ihren juristischen Vorbereitungsdienst beim Landgericht Mosbach angetreten.
Die Präsidentin des Landgerichts Jutta Kretz begrüßte die jungen Juristinnen und Juristen in ihrem Haus und wünschte ihnen einen erfolgreichen Vorbereitungsdienst.
Sie führte aus: „Wir sind besonders stolz, in diesem Jahr 18 Personen ausbilden zu dürfen; das ist eine der größten Gruppen, die wir jemals zur Vorbereitung auf das zweite juristische Staatsexamen zugewiesen bekamen.“
Kretz wies auf die große Bedeutung der Referendarausbildung für den Standort Mosbach hin und freute sich, dass sich „18 junge Menschen für das Landgericht Mosbach entschieden haben“.
Die Nachwuchskräfte haben bereits ihr Universitätsstudium mit dem ersten juristischen Staatsexamen abgeschlossen. Nun werden sie im rund zweijährigen Referendariat auf die berufliche Praxis und das zweite juristische Staatsexamen vorbereitet.
Der abwechslungsreiche Vorbereitungsdienst bietet den Referendarinnen und Referendaren Einblicke in die vielfältigen juristischen Tätigkeitsbereiche. Dazu durchlaufen sie mehrere Stationen bei einem Zivilgericht, bei der Staatsanwaltschaft oder einem Strafgericht, bei Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten und in einer Verwaltungsbehörde.
Daran schließt sich eine individuell gestaltete Wahlstation im In- oder Ausland an. Ergänzt wird die praktische Ausbildung durch regelmäßigen Unterricht in einer Arbeitsgemeinschaft beim Landgericht Mosbach. Am Ende des Rechtsreferendariats steht das zweite juristische Staatsexamen.



