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DHBW Mosbach begrüßt Erstsemester
Mosbach/Bad Mergentheim. (pm) Rund 1.000 junge Menschen beginnen in diesem Herbst ihr Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. 175 von ihnen studieren am Campus Bad Mergentheim. Die Zahl der Erstsemester bleibt damit stabil. Am Donnerstag begrüßte die Hochschule ihre neuen Studierenden in der Alten Mälzerei in Mosbach und im Kursaal in Bad Mergentheim.
Selbstverständlich ist das stabile Ergebnis nicht. Wer dual studiert, schließt einen Vertrag mit einem Unternehmen oder einer Einrichtung, dem Dualen Partner. Wie viele Studienplätze es gibt, hängt deshalb direkt von der wirtschaftlichen Lage der Unternehmen und der Gesamtwirtschaftslage ab. Und die ist derzeit schwierig. „Auf unsere Anfängerzahlen sind wir sehr stolz. Unsere Dualen Partner investieren auch in schwierigen Zeiten in ihren Nachwuchs. Das zeigt, wie sehr sie auf das duale Studium vertrauen“, sagt Rektorin Prof. Dr. Elke Heizmann.
Durch die stabilen Anfängerzahlen studieren an der DHBW Mosbach insgesamt weiterhin rund 3.000 Menschen, davon etwa 530 in Bad Mergentheim. Von den 1.000 Erstsemestern starten die Studierenden der Fakultät Technik mit einer Praxisphase bei ihren Dualen Partnern.
Im Oktober beginnen daher nur rund 400 an der Hochschule. Diese begrüßte Prof. Dr. Jörg Mielebacher, Dekan der Fakultät Wirtschaft, in der Alten Mälzerei. „Die Hochschule ist ein Ort, an dem Sie sich weiterentwickeln. Das Wichtigste dabei: Stellen Sie Fragen!“ Denn so entstünde Raum für persönliche Entwicklung und Wissensgewinn.
Neben dem Studium ist auch ein Ausgleich wichtig. Dazu zählen für Mielebacher vor allem Familie und Freunde. Er machte den Erstsemestern außerdem Mut, an der Hochschule auf andere zuzugehen: „Schauen Sie sich um, Sie lernen hier so viele tolle Menschen kennen. Pflegen Sie den Zusammenhalt im Kurs!“
Mielebacher nannte mehrere Möglichkeiten, sich einzubringen und zu vernetzen: die Studierendenvertretung (StuV), den Begegnungsraum KosMOS, den Hochschulsport und ehrenamtliches Engagement.
Im Kursaal in Bad Mergentheim begrüßte Campusleiterin Prof. Dr. Kim Linsenmayer die Erstsemester und die Teilnehmenden des Internationalen Studienkollegs.
Linsenmayer hat vor knapp 20 Jahren selbst dual studiert. An ihren ersten Tag erinnert sie sich noch gut: Sie war nervös, hat sich gefreut und war neugierig. Sie sprach auch über schwierige Phasen im Studium. Bei einer Programmieraufgabe sollte SpongeBob hinter einer Melone von links nach rechts fahren. Er fuhr aber in die falsche Richtung. „In genau diesen Phasen, in denen ich wieder aufstehen, Beharrlichkeit zeigen und mich durchbeißen musste, habe ich mich als Mensch am meisten entwickelt“, sagte Linsenmayer. Sie riet den Studierenden, die Zeit an der Hochschule gut zu nutzen.
Künstliche Intelligenz macht vieles schneller. Umso wichtiger ist es, Themen wirklich zu verstehen. „Sie werden nie wieder im Berufsleben die Möglichkeit haben, sich in einem so geschützten Rahmen tief in Themen hineinzudenken wie jetzt im Studium.“
Zum ersten Mal beginnen in Bad Mergentheim auch Studierende im neuen Studiengang Pflege. Zwölf Duale Partner – Kliniken, Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen – haben dafür einen vollen Kurs an Studienplätzen reserviert. Zum Start ist rund ein Drittel davon besetzt.
Ebenfalls am Campus Bad Mergentheim bereiten sich im Internationalen Studienkolleg 49 junge Menschen auf ein Technikstudium in Deutschland vor. Sie kommen aus 17 Ländern, etwa ein Drittel von ihnen sind Frauen.
Weitere Grußworte sprachen Vertreterinnen und Vertreter der Städte, des International Office, der Studierendenvertretung und des Studierendenwerks Heidelberg. Sie stellten auch Beratungs- und Unterstützungsangebote für Studierende vor.



