Wertheim: Flüchtlinge demonstrieren

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Wachmann beleidigt Flüchtling
 
 
 
 Wertheim. (ots) Zu zwei Protestaktionen von Asylbewerbern kam es am Freitag- und
 Sonntagabend in einer Wertheimer Erstaufnahmeeinrichtung für
 Flüchtlinge. Etwa 40 – 60 Personen versammelten sich am Freitagabend
 auf und neben der Fahrbahn der John-F.-Kennedy-Straße und bekundeten
 ihre Verärgerung. Der Unmut betraf die Aufenthaltsdauer und die
 Lebensbedingungen in der Erstaufnahmeeinrichtung. Auslöser für die
 Protestaktion soll eine Verzögerung bei der Essensausgabe gewesen
 sein. Die Polizei war mit mehreren Streifen vor Ort und sperrte
 zeitweise die Straße für den Fahrzeugverkehr, da sich Personen auf
 der Fahrbahn aufhielten. Nach Gesprächen zerstreute sich die Menge.
 Am Sonntagabend versammelten sich erneut etwa 30 – 40 Flüchtlinge und
 skandierten Parolen auf Arabisch, deren Inhalt unbekannt blieb. Beim
 Gespräch mit den Demonstranten wurde der Auslöser für die Aktion
 bekannt. Offenbar war es zwischen einem Asylbewerber und einem
 Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes zu einer verbalen
 Auseinandersetzung gekommen. Unerlaubterweise sollen mehrere
 Flüchtlinge das Büro des Sicherheitsdienstes betreten und trotz
 Aufforderung nicht mehr verlassen haben. In der Folge soll ein
 Flüchtling von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes beleidigt
 worden sein. Nachdem durch die Verantwortlichen zugesichert wurde,
 dass der Mann eine Anzeige wegen Beleidigung aufgeben dürfe und der
 Fall untersucht würde, zerstreute sich die protestierende
 Menschenmenge.

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15 Kommentare

  1. alles Sache der Organisation. Ich habe ein Vorschlag für die Essensausgabe: wie auf Flughäfen bei Passagierabfertigung Absperrbänder verwenden, so dass man dann gezwungen ist einer nach dem anderen zu gehen und nicht alle auf ein Mal in großer Menschenmenge. So wird Ordnung geschafft.

    • In USA wird es in fast jedem Selbstbedienungsrestaurant, in den Banken, auf den Flughäfen, sogar in den großen Baptisten-Kirchen use. verwendet. Und es funktioniert.

  2. Bekanntermaßen sind viele Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes aus dem rechtsextremen Lager, da sind solche Konflikte vorprogrammiert. Da möchte man nicht in der Haut der Flüchtlinge stecken.

  3. Hum Burger, dein Fake-Profil ist gemeldet, in 2 Tagen wird es erfahrungsgemäß offline sein.

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