CDU besucht Firma Erhardt Erko

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„Das Wirtschaften im Ländlichen Raum muss wieder attraktiver gestaltet werden!“  – MdL Peter Hauk und MIT-Landesvorsitzender Dr. Löffler in Buchen unterwegs

Buchen. (pm) „Nach unserem theoretischen Gedankenaustausch zwischen hiesigen Unternehmen und dem MIT-Landesvorsitzenden Dr. Reinhard Löffler MdL bildet die Besichtigung der Firma Erhardt Erko, mit einem Einblick in die praktische Umsetzung, den optimalen Abschluss unseres wirtschaftspolitischen Tages in Buchen“, so der Erste stell. Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion und Neckar-Odenwälder Abgeordnete Peter Hauk MdL zu Beginn der Besichtigung.

Inhaber Jürgen Erhardt, welcher das Unternehmen in zweiter Generation führt, betonte schon vor der Besichtigung zentrale Punkte, welche auch im Gespräch zuvor zur Sprache kamen. „Wir im Ländlichen Raum sind von guter Infrastruktur und von gut ausgebildeten Fachkräften abhängig. Auf diesen Standbeinen können Unternehmen auch im Ländlichen Raum durchaus erfolgreich sein“, so das Plädoyer des Gastgebers. Erhardt weiter: „Wir fühlen uns der Region verbunden, da man einen Familienbetreib ungern aus seinen historischen Ankern los reißt.“ Landesvorsitzender der Mittelstandsvereinigung innerhalb der CDU Dr. Reinhard Löffler pflichtete Jürgen Erhardt bei: „Es ist der CDU ein immenses Anliegen, dass die wirtschaftlichen Strukturen innerhalb Baden-Württembergs ausgeglichen gestaltet sind und auch in Zukunft erhalten bleiben. Standortvorteile sind oftmals subjektiv unterschiedlich, wobei den Ballungsgebieten hier sicherlich Vorteile zugeschrieben werden – hier gilt es eine gesunde Balance zu garantieren, damit das Wirtschaften im Ländlichen Raum attraktiv bleibt oder wieder attraktiver wird.“

Für die anwesenden Gäste, darunter Bürgermeister Burger, weitere Unternehmer aus dem Kreis und einigen Mitgliedern der MIT Neckar-Odenwald gab Jürgen Erhardt im Anschluss eine detaillierte Führung durch sein Unternehmen, welches sich auf Oberflächenbearbeitung spezialisiert hat. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1979 beschichtet die Firma Erhardt Erko Aluminium, Eisen, Kupfer und Messing. Im Speziellen hat das Unternehmen seine Kompetenz im Bereich der Eloxierung, bei welcher eine Elektrolytische Oxidation auf dem Aluminium erfolgt. Jürgen Erhardt erläuterte den Zuhörern: „Diese Oxydschicht ist nach dem Prozess fest mit dem Metall verbunden, was dazu führt, dass das Metall im Anschluss witterungs- und korrosionsbeständig ist. Wir bieten vermehrt die Bearbeitung von Metallen in kleineren Größen an, denn alle Größen in diesem Bereich abzudecken ist schlichtweg unmöglich und würde unsere Konkurrenzfähigkeit mindern.“

Im weiteren Gang durch die Anlage konnte man erkennen warum sich Erhardt Erko als Full-Service-Partner bezeichnen darf, denn von der Beratung über den Arbeitsprozess bis hin zur Verpackung und Lieferung wird alles vom eigenen Haus abgewickelt. „Das erhöht unsere Unabhängigkeit und Flexibilität.“ Der Nachfrage, ob man im Unternehmen noch weitere Automatisierungsprozesse installieren könnte, erteilte Erhardt eine Absage. „Unsere endgültige Produktsparte ist so vielseitig und weit gefächert, dass es hierfür keine passenden Maschinen gibt. Unsere Mitarbeiter sind unser Kapital!“ MIT-Kreisvorsitzende Ariane Spitzer zeigte sich erfreut über diese Entwicklung: „Im Ländlichen Regionen, speziell in solchen Familienbetrieben, genießen die Mitarbeiter noch ein sehr hohes Ansehen beim Arbeitsgeber. Auch dieser zwischenmenschliche Zusammenhalt gehört zum Erfolgsrezept unserer Region“, so Spitzer.

In einer abschließenden Runde dankte Landtagsabgeordneter Peter Hauk MdL allen gekommenen Gästen, im Speziellen Dr. Reinhard Löffler und Jürgen Erhardt. „Mit den heutigen Informationen im Gepäck lässt sich Politik für den Ländlichen Raum gestalten auch im Interesse der hiesigen Wirtschaft mit ihren zahlreichen Arbeitnehmern. Nach den Jahren der Zentralisierung unter Grün-Rot, welche sich rückwirkend schädlich auf den wirtschaftlichen Erfolg der ländlichen Regionen ausgewirkt haben, wollen wir wieder verstärkt die wirtschaftspolitische Balance zwischen Ballungsgebieten und dem ländlichen Raum fördern“, betonte Hauk MdL zum Abschluss.

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(Foto: pm)

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