Aktion „Sicherer Schulweg“ beendet

(Symbolbild)

(ots) Flächendeckend führten die Dienststellen im Zuständigkeitsbereich
des Polizeipräsidiums Heilbronn knapp zwei Wochen lang Verkehrsüberwachungsmaßnahmen im Rahmen der alljährlichen Aktion „Sicherer Schulweg“ durch. Die 13 Polizeireviere und die Verkehrspolizei nahmen alles, was im Zusammenhang mit dem Schulweg steht, ins Visier. Dazu gehörten Kontrollen von Schulbussen genauso wie Fahrrad- und Gurtkontrollen einschließlich der Überprüfung, ob
Kinder, die zur Schule gefahren werden auch ordentlich in den Kindersitzen angeschnallt sind. Thema war auch falsches Verhalten der Schüler an Fußgängerüberwegen und Bushaltenstellen.

Geschwindigkeitsmessungen in Schulnähe oder auch die Überwachung der Parksituation bei Schulbeginn und am Unterichtsende im Bereich der
Schulen waren ebenso wichtige Elemente der Überwachungen der Polizei. „Da sich die Zahl der Unfälle im ersten Halbjahr dieses Jahres leider
erhöht hat, sind solche Kontrollen ein wichtiger Bestandteil der Verkehrspräventionsarbeit und eine sehr gute Möglichkeit, sowohl Kinder und Jugendliche, als auch Eltern in diesem Bereich zu sensibilisieren“, so der Polizeipräsident des Polizeipräsidiums
Heilbronn, Hartmut Grasmück, zu den Kontrollaktionen. Im ersten Halbjahr 2015 wurden im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums auf dem Schulweg vier Schülerinnen und Schüler schwer, weitere zehn leicht verletzt. Im laufenden Jahr 2016 waren es im selben Zeitraum fünf Schwerverletzte und 16 mit leichten Verletzungen. Durchschnittlich erlitten in den Jahren 2012 bis 2014 vier Kinder schwere und 13 leichte Verletzungen bei Verkehrsunfällen. Tödlich verlaufende
Schulwegunfälle gab es in den vergangenen fünf Jahren keine.

Insgesamt wurden innerhalb der zwei Wochen 252 Kontrollen (2015: 213)
in den vier Landkreisen und im Stadtkreis Heilbronn durchgeführt. 312 Mütter oder Väter mussten Bußgelder entrichten, weil sie selbst oder ihre Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert waren (2015: 247). 45 Schülerinnen oder Schüler wurden an Fußgängerüberwegen oder an
Bushaltenstellen wegen falschen Verhaltens belehrt (2015: 65). 160 Eltern fuhren zu schnell, als sie ihre eigenen Kinder zur Schule brachten (2015: 84), 66 Fahrer wurden beanstandet, weil sie falsch geparkt hatten (2015: 98). Besorgniserregend war für die
kontrollierenden Beamten insbesondere auch die erneut hohe Zahl an Fahrrädern der Kinder, die nicht verkehrssicher waren. Im Jahr 2015 waren dies 85 Fahrräder, in diesem Jahr 95. Erfreulich waren die Überprüfungen der Busse. Insgesamt nahmen die Spezialisten des
Polizeipräsidiums 66 in Augendschein (2015: 62). An keinem einzigen
Bus mussten die Beamten etwas beanstanden, alle waren, wie im Vorjahr
auch schon, vorschriftsmäßig und in Ordnung.

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