„Digitale Gegenwart“ hat viele Gesichter

Mudau. (lm) Die „Digitale Gegenwart“ hat viele Gesichter, und kaum eines davon ist aus unserem Alltag mehr wegzudenken.

Für die heutige Jugend kein Problem, sie wächst automatisch in diese digitale Denkweise mit all ihren Vorteilen, aber auch Tücken, hinein. Die Berufstätigen der beiden nächste Generationen tun sich etwas schwerer, können aber so manches durch permanente Schulungen und die Praxis selbst auffangen. Doch wenn man noch nichts damit zu tun hatte, kann es passieren, dass man nur Bahnhof versteht.

Und genau diese Generation profitiert vermutlich am meisten von der Vortragsreihe des Mudauer Arbeitskreises Demographie unter dem Überbegriff „Digitale Gegenwart“. Nachdem die „Sozialen Netzwerke“ zuerst im Fokus des Geschehens standen, stellte Klaus-Dieter Klopsch, Informatiklehrer der Frankenland-Schule, diverse Aspekte des „Online-Shopping“ vor.

Wieder hatte man das örtliche Weinparadies „Engel“ als Veranstaltungsort gewählt, das langsam zum Mudauer Bildungsforum mutiert. Nach einem Überblick über die verschiedenen Arten von Online-Shops, kam die Frage auf, unter welchen Umständen dieser Vertriebskanal für Händler attraktiv ist.

Und so nahmen die Zuhörer im Bereich „Fakten“ mit Erstaunen zur Kenntnis, dass der Anteil des Online-Handels am Gesamtumsatz des Einzelhandels lediglich bei neun Prozent liegt. Mit einer großen Ausnahme im Bereich von „Elektronik und Technik“, macht der Online-Anteil in den Warengruppen Fernseher und Computer bereits über 30 Prozent aus.
Besonders wichtig für die interessierten Teilnehmer war die Übersicht der beim Internet-Shopping verwendeten Zahlungsarten. Das etwas frustrierende Fazit dieses Vortragsteils war, dass die meisten Zahlungsarten ihre Tücken haben. Resümee: „Absolut sicheres Shoppen im Internet gibt es trotz Gütesiegel wie „Trusted Shop“ oder die „Paypal-Kundengarantie“ nicht.“

Als Schlusspunkt des Vortrags stellte der Referent die gesetzlichen Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen im Online-Shop dar. Die regen Nachfragen aus der Teilnehmerschar bewiesen deutlich, wie groß das Interesse an diesem Thema war.

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