NABU Waldbrunn – Umwelttipp April 2017

Rasenmähen mit Rücksicht auf den Lebensraum vielfältiger Tierarten


Eine Wildblumenwiese ist ein wichtiger Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und eine Augenweide für Menschen. (NABU/F. Schön)e (Foto: pm)

Rasen und Wiesen sind Lebensraum vielfältiger Tierarten. Durch unbedachtes Rasenmähen jedoch verlieren viele von ihnen ihre Lebensgrundlage oder fallen dem Mähwerk zum Opfer.

So kann dem entgegengewirkt werden:

  • einen Teil des Rasens oder der Wiese als Streifen oder Insel stehen lassen. So können die betroffenen Insekten, Amphibien und Reptilien in dieseRückzugsflächen flüchten bis das Gras wieder nachgewachsen ist.
  • Einen Teilbereich nur ein oder zwei Mal im Jahr mähen, damit Wildblumen ausblühen und nach der Samenreife neue wachsen können. Eine Wildblumenwiese bietet reichlich Nahrung für Insekten. Diese wiederum dienen insektenfressenden Vögeln und anderen Tierarten als Nahrung.
  • Zum Schutz von Bienen und Hummeln den Rasen möglichst nur bei bedecktem Himmel und kühleren Temperaturen oder in den frühen Morgenstunden oder am Abend mähen
  • Schnitthöhe von mindestens sieben Zentimeter einhalten, besser sind zehn bis 12 Zentimeter.

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